07.11.2017

Die Weltklimakonferenz - eine klimaneutrale Veranstaltung

Eröffnungsrede Barbara Hendricks auf der COP23 (Bild: BMUB/Sascha Hilgers)

Eines der Hauptziele der Vereinten Nationen besteht darin, dass die Gesellschaft kohlenstoff- oder klimaneutral wird. Daher liegt auf der Hand, dass auch die UN-Klimakonferenz in Bonn eine klimaneutrale Veranstaltung werden soll.

Erster Schritt: Emissionen im Vorfeld reduzieren

Dr. Hartmut Stahl vom Öko-Institut berät die deutsche Bundesregierung, die als technischer Gastgeber der COP23 fungiert, in Fragen der Nachhaltigkeit. “Der erste Schritt besteht darin, die Treibhausgasemissionen einer Veranstaltung bereits im Vorfeld zu reduzieren, indem zum Beispiel auf Energieeffizienz geachtet wird", sagt er. "Der zweite Schritt ist dann, so weit wie möglich Energie aus erneuerbaren Quellen zu nutzen."

Das Umweltbundesamt und BMUB haben einenOpens external link in new window Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen zusammengestellt, der Hilfestellung gibt, um die mit Blick auf das Thema Nachhaltigkeit notwendigen Erfordernisse zu erkennen.

Nahverkehr hilft Emissionen zu reduzieren

Um zu vermeiden, dass der Transport vor Ort viele Emissionen verursacht, wird der öffentliche Nahverkehr so weit wie möglich erste Wahl. Außerdem werden die beiden offiziellen Konferenzzonen der COP23 mit elektrischen Shuttle-Bussen verbunden, deren Strom aus Opens external link in new windowerneuerbaren Quellen stammt.

Letzter Schritt: Emissionen kompensieren

Dennoch, fügt Stahl hinzu, gebe es immer eine gewisse Menge an Emissionen, die sich einfach nicht vermeiden lasse: "In einem letzten Schritt müssen diese Emissionen dann kompensiert werden", sagt er. "Das geschieht, indem in unterschiedliche Klimaschutzprojekte zumeist in Entwicklungsländern investiert wird." Im Fall der COP23 sollen dies vorzugsweise Projekte sein, die in den kleinen Inselstaaten (Small Island Developing States, SIDS) realisiert werden.

Quelle: Opens external link in new windowUN Bonn

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