Die Kraft der Sonne sorgt für die nötige Energie

Unser Kollege Christian Synwoldt, Referent für Erneuerbare Energien, ist unser Fachmann für Solarenergie. Wenn er im Büro auftaucht, dann scheint die Sonne. Auch zuhause im Homeoffice arbeitet er konsequent mit der Sonne.

Sein privates Wohnhaus, ein Mehrgenerationenhaus, ist in Niedrigenergiebauweise (KfW 40) erstellt und benötigt nur 3 kWh/m² a (in Worten: drei Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr) an nicht-regenerativer Primärenergie.

Bei der Planung wurde die Einstrahlung der Sonne für unterschiedliche Dachwinkel simuliert und ein Optimum zwischen sommerlichen Verlusten und winterlichen Gewinnen gefunden. Anhand der Ergebnisse wurde die passende Dachfläche konstruiert und später unter diesem Dach der Grundriss des Hauses geplant.

Die (Fußboden-)Heizung wird durch die Solarthermie gespeist und nur in seltenen Fällen von zwei Holzöfen unterstützt (jeweils einer pro Wohnung). Diese sind in erster Linie für die warme Dusche im Winterquartal da.

Der Strom kommt ebenso vom Dach. Bilanziell in etwa soviel, wie im Gebäude benötigt wird.

Das Steildach sorgt dafür, dass die solaren Erträge im Zeitraum Mitte Februar bis Mitte/Ende Oktober nahezu auf konstantem Niveau liegen. Die 20 % Mindererträge im Hochsommer sind für die Eigenversorgung unerheblich.

Das Ziel unseres Kollegen war es, möglichst niedrige Betriebskosten zu erwirken und sich möglichst unabhängig von kostenpflichtigen Energielieferungen zu machen.

Für diese energiesparende Bauweise wurde sein Haus mit der Landesklimaschutzplakette "h.ausgezeichnet" prämiert. Auch Sie können sich für diese Auszeichnung bewerben.

Weitere Informationen zur Bauweise finden Sie im Energieatlas Rheinland-Pfalz