Bundesregierung beschließt Soforthilfe

Durch Starkregenfälle wurden letzte Woche Teile von Rheinland-Pfalz überflutet.

Die erschreckenden Bilder der jünsten Hochwasserkatastrophen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen haben sich ins kollekive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt. Viele Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Betroffenen durch Spenden. Gestern hat die Landesregierung in Rheinland-Pfalz Soforthilfen für die Flutopfer auf den Weg gebracht. 1.500 Euro erhält jeder Haushalt, plus 500 Euro für jede dazugehörige Person (maximal 3.500 Euro). Die Gelder werden den Betroffenen über ihre Kreisverwaltungen schnell und unbürokratisch ausbezahlt. Auch die mehr als 6,2 Millionen Euro an Spenden, die auf dem eigens eingerichteten Konto der Landesregierung eingegangen sind, sollen schnell die Bedürftigen erreichen.

Ebenfalls gestern hat der Bund Soforthilfen für die Opfer der Flutkatastrophen beschlossen. 200 Millionen Euro sollen schnell und unbürokratisch bereitgestellt werden. Weitere 200 Millionen sollen die Bundesländer bereitstellen. Schon heute ist klar, dass die 400 Millionen Euro kaum ausreichen werden, um die verheerenden Schäden an Häusern und der Infrastruktur zu beheben. Bundesfinanzminister Olaf Scholz kündigte an, dass bei Bedarf auch weitere Gelder des Bundes zur Verfügung gestellt werden.