30.09.2014

Blindstromkompensation: Effiziente Techniken in Trier vorgestellt

Highlight des Workshops zur Blindstromkompensation am 22. September 2014 in Trier war die Vorführung einer neuen Transformatortechnik, die die Einsparung von Strom verspricht. 30 Vertreter von rheinland-pfälzischen Unternehmen informierten sich, wie durch den Einsatz von Technik nicht nur Strom sondern auch Kosten gespart werden können. Eingeladen zu der Veranstaltung hatten die Energieagentur Rheinland-Pfalz und die IHK Trier.

Heinz Schwind von der IHK und Sven Berger von der Energieagentur Rheinland-Pfalz wiesen darauf hin, dass der Bezug von Blindstrom, welcher beispielsweise durch Elektromotoren und ihrem Magnetfeld entsteht, durch den Einsatz von spezieller Technik kompensiert werden kann. Somit sinkt die Blindleistung, die vom Energieversorger bereitgestellt werden muss, und die Kosten werden gesenkt. Neue Techniken bieten hier Möglichkeiten um den Betrieb auch in anderen Bereichen zu optimieren, wie z.B. das Konstanthalten von Netzspannungen.

Berthold Bartz von der Stadtwerke Trier-Versorgungs-GmbH stellte die Grundlagen der Blindstromkompensation dar. Er erläuterte das Funktionsprinzip der Technik und gab Beispiele aus der Praxis um die Vorteile aber auch die Wichtigkeit einer genauen Planung darzustellen. Anschließend präsentierte Michael Hartmann von der eSaver GmbH eine noch eher unbekannte Transformatortechnik, die laut Herstellerangaben Stromeinsparungen von 10 bis 25 Prozent erbringt. Nach einer kurzen theoretischen Einführung wurde diese Technik dann im Hof der IHK live demonstriert. An einem mobilen Gerät wurden die Funktionsweise, die Art der Messmethode bei einer Vergleichsmessung und die Möglichkeiten der Einsparung dargestellt. Fragen der Teilnehmer wurden beantwortet und rege diskutiert. Nach Aussage von vielen Teilnehmern, ist ein Einbau der vorgestellten Techniken im eigenen Unternehmen vorstellbar.