02.02.2016

BAFA fördert auch Energieberatung für Nicht-Wohngebäude

Gute Nachricht für Kommunen, Religionsgemeinschaften und gemeinnützige Einrichtungen: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst seit Anfang 2016 auch Energieberatungen für Nichtwohngebäude. Gefördert wird die Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts von Nichtwohngebäuden, entweder in Form eines Sanierungsfahrplans oder in Form einer umfassenden Sanierung oder die Neubauberatung für Nichtwohngebäude.

Die Beratung kann alle Arten von Nichtwohngebäuden umfassen, also z.B. Gemeindezentren, Pfarrheime, Kindertagesstätten, Schulen oder Tagungshäuser. Von der Förderung sind Kirchen zwar nicht ausdrücklich ausgenommen, aber es ist davon auszugehen, dass diese analog zur EnEV nicht förderfähig sind. Die zu beratenden Gebäude müssen in Trägerschaft von Kommunen, kommunalen Einrichtungen, gemeinnützigen Organisationen oder anerkannten Religionsgemeinschaften sein. Die Förderung wird als Zuschuss gewährt und an den antragstellenden Berater ausgezahlt. Die Zuwendung beträgt bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben, jedoch maximal 15.000 Euro. Für die Präsentation des Beratungsberichts durch den Berater in Entscheidungsgremien des Beratenen kann zusätzlich eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro beantragt werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Öffnet externen Link in neuem FensterBundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.