Auch Speyer erklärt Klimanotstand

Auch Speyer erklärt Klimanotstand

Auch Speyer hat den Klimanotstand ausgerufen. Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend beschlossen. Dem Antrag der Linkspartei folgte eine Mehrheit der Abgeordneten. Auf der Sitzung sprachen auch Vertreter von "Fridays for Future". Die Schüler sollen künftig Rederecht im Umwelt-, Bau und Verkehrsausschuss bekommen. Als erste Stadt in Rheinland-Pfalz hatte Landau den Klimanotstand beschlossen, weitere wollen folgen. Die Kommunen wollen künftig ihre Entscheidungen auf Klimaverträglichkeit überprüfen.

Quelle: SWR aktuell

Vertreter von "Fridays for Future" forderten einen umweltfreundlichen ÖPNV, überarbeitete Fahrpläne, mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer, eine Verkehrszählung, ein neues Klimaschutzkonzept und bessere Mülltrennung an den Schulen. Die städtische Klimaschutzmanagerin zeichnete ein Bild vom Stand der Dinge. Bis Ende des Jahres soll das 2010 verabschiedeten Klimaschutzkonzept evaluiert werden. Anfang 2020 will die Verwaltung unter anderem neue ökologische Leitlinien erstellen sowie Motivations- und Informationskampagnen zu dem Thema verstärken. Auch die Bürger müssten ihr Verhalten an den Klimaschutz anpassen. Im Frühjahr 2020 will der Stadtrat zu einer Klimaschutz-Sondersitzung zusammenkommen.

Quelle: Die Rheinpfalz

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz bietet auf einer Sonderseite aktuelle Informationen zum Thema "Klimanotstand".