Anstrengungen fürs Klima reichen nicht aus

Beim Anteil Erneuerbarer Energien am nationalen Strommix ist Deutschland spitze.

2017 hat Deutschland, laut einer Studie, rund 17 Milliarden Dollar in das Klima investiert. Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, wären allerdings 22 Milliarden Dollar jährlich notwendig. Weltweit müssten 886 Milliarden Dollar jährlich für den Klimaschutz investiert werden, derzeit sind es allerdings nur rund 300 Milliarden Dollar. Der Klimakurs viele Länder ist also bislang noch unzureichend. Das zeigt die aktuelle Studie auf, die vom Versicherungskonzern Allianz, dem New Climate Institute und der Umweltorganisation Germanwatch vorgelegt wurde.

In der Studie wird zudem deutlich, dass Deutschland im Bereich der Erneuerbaren Energien im internationalen Vergleich abfällt. Frankreich hat Deutschland als weltweit attraktivsten Markt für Investitionen in Erneuerbare Energien inzwischen abgelöst. Auch Großbritannien entwickelt sich zum klimapolitischen Vorbild, weil es als eine der wenigen G20-Nationen über eine langfristige und ehrgeizige Strategie zum Ausstieg aus fossilen Energien verfüge. Deutschland sei in diesem Punkt noch in der Diskussionsphase, so die Studie.

Doch aus Deutschland gibt es auch Hoffnungszeichen: 2017 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am nationalen Strommix bei 34 Prozent - einem weltweiten Spitzenwert - und ist seither weiter gestiegen.