28.10.2013

Anspruchsvolle Gestaltung auf dem 2. Passivhauskongress Rheinland-Pfalz

Energiesparendes Bauen und damit auch Bauen nach dem  Passivhausstandard spielen eine wichtige Rolle für die Energiewende. Dass energiesparendes Bauen nicht nur für die Umwelt Sinn macht sondern auch mit weltweit anerkannter und vielfältiger  Architektur verbunden werden kann, wurde auf dem zweiten Passivhauskongress Rheinland-Pfalz der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH am 24. Oktober 2013 in Wittlich deutlich. Der Schwerpunkt des diesjährigen Kongresses mit rund 90 Teilnehmern lag auf Nichtwohngebäuden. Es wurden Beispiele von verschiedenen Nichtwohngebäudetypen unterschiedlicher Bauherren, kommunal und privat, vorgestellt und von deren Erfahrungen mit dieser Bauweise berichtet. Die Vorträge über vielfältige praktische Beispiele und Erfahrungen zeigten auf, dass sich Architektur den Fragen unserer Zeit stellt und Antworten auf den Klimawandel sucht. Entwürfe für Passivhäuser gewinnen weltweit Ausschreibungen, China zum Beispiel baut derzeit viele Nutzgebäude im Passivhausstandard, wie Architekt Prof. Ludwig Rongen berichtete.

Auch Fragen des Materials und der Kosten wurden beleuchtet. So bot der Kongress einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten im Passivhausbau und machte deutlich, dass die Mehrkosten für Nichtwohngebäude im Passivhausstandard nicht hoch sein müssen. Hier kommt es vor allem auf gute Planung an. Ein praktisches Beispiel für eine hocheffizientes Industriegebäude konnten die Teilnehmer vor Ort besichtigen:  ein Büro- und Produktionsgebäude in Wittlich

Eindrücke vom 2. Passivhauskongress Rheinland-Pfalz finden Sie in der Fotogalerie