Anfang März: Erneuerbare Energien liegen bei rund 65 Prozent

Rheinland-Pfalz möchte bis 2030 seinen Strom(verbrauch) zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien decken.

Die Energy Charts des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) zeigen, dass in der Woche vom 4. bis 10. März 2019 der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung bei 64,8 Prozent lag. In der windreichen Woche lieferte die Windenergie mit 48,4 Prozent den höchsten Anteil an der Nettostromerzeugung, vor der Biomasse (7,6%), Photovoltaik (5,1%) und Wasserkraft (3,5%). Das Fraunhofer ISE legte in seiner Statistik die Nettostromerzeugung zugrunde, d.h. den Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt. Der hohe Anteil der Erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung in der ersten Märzwoche zeigt, dass das Ziel der großen Koalition bis 2030 - den Anteil von Erneuerbaren Energien auf 65 Prozent zu erhöhen - technisch möglich ist.

Rheinland-Pfalz hat sich noch höhere Ziele gesetzt: Bis 2030 soll der Stromverbrauch bilanziell zu 100 Prozent mit Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Bis heute ist schon einiges geschafft: Der Anteil an Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung betrug im letzten Jahr knapp 50 Prozent. In den nächsten 12 Jahren müssen die restlichen 50 Prozent gestemmt werden - trotz allem noch eine große Herausforderung.