06.09.2017

Aktionswoche: Energiegewinnhaus mit Auszeichnung und Bauen für die Zukunft

Winterlindenpflanzung als Symbol für den Klimaschutz in Wachenheim (Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz)

Energie-Spaziergang mit dem Bürgermeister

Die Viertklässler der Grundschule an der Wachtenburg in Wachenheim an der Weinstraße beschäftigten sich unter Anleitung von Mitarbeiterinnnen der Energieagentur einen Vormittag lang mit dem Thema Energieerzeugung. Im Anschluss bekamen sie Besuch von Bürgermeister Torsten Bechtel, der sie auf einen Energie-Spaziergang durch Wachenheim mitnahm: Im Schwimmbad erläuterte er auf Luftbildern die größten Photovoltaik-Anlagen der Stadt, verwies auf den zu 100 Prozent regenerativ - aus Wasserkraft - erzeugten Strom, den die stadteigenen Werke anbieten, und erklärte das Block-Heizkraftwerk im Schwimmbad, das die Kinder sich vor Ort anschauen konnten.

Pflanzung einer Winterlinde in Wachenheim

Nächste Station beim Energie-Spaziergang war das Pfortenstück. Als Symbol für Klimaschutz pflanzten die begeisterten Grundschüler unter Anleitung eines Fachmannes eine Winterlinde, die die Energieagentur Rheinland-Pfalz gestiftet hat.  

Energiegewinnhaus zum Anfassen

Die Rhein-Hunsrück-Entsorgung (RHE) präsentierte ihr Energiegewinnhaus in Kirchberg. Architekt Hubertus Jäckel, der das Verwaltungsgebäude im Passivhaus-Standard im Jahr 2007 entwarf, stellte das Gebäude fast einem Dutzend Teilnehmer vor. Dieses hat einen Nutzgrundfläche von 605 m² und einen spezifischen Heizwärmebedarf von 15 kWh/(m².a). Eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 20,7 kW und einem Jahresertrag von 17.520 kWh/Jahr ist auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes installiert, sodass der Energiegewinn den Energieeinsatz im Gebäude ausgleicht. Fast 27 Handwerker vorwiegend aus der Region waren unter anderen an diesem Projekt beteiligt.  Da das Gebäude ein hochenergieeffizientes Haus ist, wurde es von der Energieagentur Rheinland-Pfalz mit der Opens internal link in current windowKlimaschutzplakette "H.ausgezeichnet" geehrt.

Energieeffizientes Bauen in Remagen

Rund 30 interessierte Bürger informierten sich am Quartiersplatz des Neubaugebietes „Lange Fuhr“ in Remagen-Kripp zum Thema „Energieeffizientes Bauen“.
Architekt Udo Heimermann beantwortete bautechnische Fragestellungen, während Bauherr Michael Klaus die Türen zu seinem neuen Passivhaus für die Teilnehmer öffnete. Rainer Doemen vom Solarförderverein „Goldene Meile“ e.V.: „Auf absehbare Zeit wird der Passivhaus-Standard rechtlich vorgeschrieben. Daher ist schon heute jeder gut beraten, der nach diesen Vorgaben baut.“

Opens internal link in current windowZur Bildergalerie