23.03.2016

2015 war Rekordjahr für erneuerbare Energien

Grafik: BMWi; Datenbasis: Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik

Mit einem Anteil  von 32,6 Prozent lag im vergangenen Jahr der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Bruttostromverbrauch deutlich über dem Jahr 2014, in dem es noch 27,4 Prozent waren.

Sonne, Wind und Co. tragen damit fast ein Drittel zur Stromversorgung in Deutschland bei.  Das geht aus ersten Zahlen für 2015 der Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik hervor, die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) vorgelegt wurden. Die erneuerbaren Energien haben damit ihren Spitzenplatz im deutschen Strommix vor der Braunkohle gestärkt. Die Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen lag bei knapp 196 Milliarden Kilowattstunden (kWh) und nahm gegenüber dem Vorjahr um ca. 20 Prozent zu.

Der Aufwärtstrend geht überwiegend auf das Konto der Windenergie: Mit 88 Milliarden kWh wurden über 50 Prozent mehr Windstrom ins Netz eingespeist als 2014. Damals waren es noch 57,4 Milliarden kWh. Mit diesem deutlichen Plus erreichte die Windenergie einen Anteil von 14,7 Prozent am gesamten Bruttostromverbrauch. So konnte sie ihren Status als wichtigste erneuerbare Energiequelle klar ausbauen. Die Ursachen für diese Entwicklung waren neben dem weiteren Ausbau der Windenergie die guten Windverhältnisse. Es folgten die Biomasse mit 8,3 Prozent und die Photovoltaik mit 6,4 Prozent.

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