14.09.2017

2. Aufruf zur Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur gestartet!

Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz

Die Opens external link in new windowFörderrichtlinie Aufbau einer Ladeinfrastruktur des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) soll dazu beitragen, dass bis 2020 neue Ladestationen in Deutschland entstehen. Der zweite Förderaufruf mit einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro richtet sich an private Investoren, Unternehmen, Städte und Gemeinden und hat den Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes für Elektrofahrzeuge zum Ziel.

Was wird gefördert?
Gefördert wird die Errichtung von 1.000 Schnelllade- und 12.000 Normalladestationen, die ununterbrochen öffentlich zugänglich sein müssen.
-    Normalladepunkte (bis einschließlich 22 kW Ladeleistung je Ladepunkt)
-    Schnellladepunkte
-    Ergänzender Netzanschluss

Wie hoch ist die Förderung?
-    Normalladepunkte (bis einschließlich 22 kW Ladeleistung je Ladepunkt): Zuschuss von max. 40 Prozent (höchstens 2.500 Euro)
-    Schnellladepunkte: Zuschuss von max. 40 Prozent (höchstens 30.000 Euro)
-    Ergänzender Netzanschluss:
      Zuschuss von max. 40 Prozent (höchstens 5.000 Euro) für den Anschluss an das Niederspannungsnetz
      Zuschuss von max. 40 Prozent (höchstens 50.000 Euro) für den Anschluss an das
      Mittelspannungsnetz 

Regionale Verteilung:
Pro Bundesland kann eine maximale Anzahl an Ladepunkten gefördert werden. Für Rheinland-Pfalz gilt folgender Verteilungsschlüssel für Normal- und Schnellladepunkte:
-    Normalladepunkte: 900
-    Schnellladepunkte: 76

Prinzip der Wirtschaftlichkeit (Kriterium der geringsten Fördermittel pro kW Ladeleistung): 
Auf Grundlage des Aspekts der Wirtschaftlichkeit wird für die Errichtung neuer Ladeinfrastruktur ein Auswahlverfahren innerhalb eines Bundeslandes durchgeführt. Die Anwendung des Wirtschaftlichkeitsprinzips erfolgt dann, wenn die förderfähigen Ladepunkte eines Bundeslands (siehe oben) in der Gesamtzahl der Beantragungen überschritten werden. Die Mittelvergabe erfolgt dann nach dem zentralen Kriterium der geringsten Fördermittel pro kW Ladeleistung. Das heißt, pro Antrag werden die beantragten Fördermittel pro kW Gesamtladeleistung zugrunde gelegt.
Nach Ablauf der Antragsfrist wird die Bewilligungsbehörde ein Ranking innerhalb des jeweiligen Bundeslands entsprechend der geringsten beantragten Fördermittel pro kW Gesamtladeleistung vornehmen. Sobald auf Grundlage dieses Rankings die gesamte Anzahl an Ladepunkten für das jeweilige Bundesland im Sinne des o.g. Verteilungsschlüssels bewilligt wurde, werden alle anderen Anträge abgelehnt.  
Die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit erfolgt für Normalladepunkte und Schnellladepunkte getrennt.

Wer ist antragsberechtigt?
-    Natürliche und juristische Personen.

Die Förderrichtlinie und den zweiten Förderaufruf mit Antragsfrist vom 14. September bis 30. Oktober 2017 finden Sie auf unter Opens internal link in current windowMobilitätswende und Elektromobilität.
Benutzen Sie zur Antragsstellung bitte das Förderportal des Bundes Opens external link in new windoweasy online.

Workshop für Unternehmen und Kommunen zum Thema Ladeinfrastruktur für E-Autos am 11. Oktober in Bad Kreuznach

Ein Schwerpunkt der kostenfreien Veranstaltung wird die Erläuterung des Mitte September vom  Bundesverkehrsministerium (BMVI) veröffentlichten zweiten Förderaufrufs zur Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sein.

Opens external link in new windowWeitere Informationen und Anmeldung zum Workshop