05.05.2017

Umweltfreundlich in die Grillsaison starten

Bildquelle: Landesamt für Umwelt (LfU) / Pixabay

Der Frühling ist da, die Tage werden länger: Mit der warmen Jahreszeit beginnt auch die Grillsaison. Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder auf der Wiese im Park – gegrilltes Essen wird geschätzt. "Das Grillen macht ein Essen im Freundes- und Familienkreis oftmals zu einem gemeinsamen Erlebnis", sagte Umwelt- und Ernährungsministerin Ulrike Höfken anlässlich der Veröffentlichung des Umwelttipps im Mai zum Thema "Nachhaltig grillen".

Das Gute: Grillen ist eine der kalorien- und fettärmsten Garmethoden. Und schon mit einfachen Tipps lassen sich beim Grillerlebnis Klima und Gesundheit schonen. "Die Auswahl des Grillguts ist zum Beispiel entscheidender für die Umwelt als die Art des Grillens mit Holzkohle, Elektro- oder Gasgrill", erklärte Höfken. So würden laut einer Studie des TÜV Rheinland nahezu 95 Prozent der anfallenden klimarelevanten Emissionen beim Grillen durch das Grillgut verursacht. Daher gilt auch beim Grillen: Wer mehr frisches Gemüse – möglichst regional und saisonal – auf den Grill legt, tut der Umwelt und der eigenen Gesundheit etwas Gutes.

Generell gilt: Die Schadstoffentwicklung bei Gas- oder Elektrogrills ist geringer als beim Grillen mit Holzkohle. Soll es Grillkohle sein, bestätigt zum Beispiel das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC), dass das Produkt nicht aus Tropenholz sondern aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt.

Weitere nachhaltige Grill-Tipps: Zusammenklappbare Mitnehmgrills sowie Teller und Besteck von zuhause bieten umweltfreundliche Alternativen zu Einweggrills und -geschirr.

Mit welchen zusätzlichen Tipps, Umwelt und Gesundheit beim Grillen geschont werden können, verrät der Initiates file downloadFlyer Umwelttipp des Monats Mai "Nachhaltig grillen" (pdf-Download) aus der Reihe "Umweltschutz im Alltag".

Weitere Informationen (und andere Monatsflyer) sind auf der Internetseite Opens external link in new window"Umweltschutz im Alltag" abrufbar.