20.07.2017

In Mainz entsteht ein breites Netz an Ladepunkten für E-Mobile

Foto: Energieagentur RLP, Sonja Schwarz

Die Mainzer Stadtwerke AG treibt in Zusammenarbeit mit der Stadt Mainz den Ausbau der Elektromobilität in Mainz und Umgebung voran. Insgesamt 64 Ladepunkte entstehen in Mainz und im Landkreis Groß-Gerau.

Im ersten Schritt sollen bis Ende 2017 sechs Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten im öffentlichen Raum sowie acht Ladepunkte in vier Mainzer Tiefgaragen errichtet werden. In vermutlich sieben weiteren Parkhäusern sowie an zusätzlichen Ladesäulen sollen im Jahr 2018 dann rund 20 zusätzliche Lademöglichkeiten in Mainz hinzukommen.

Für die Nutzer der Ladepunkte an Wallboxen in den Parkhäusern entstehen außer den normalen Parkgebühren bis Ende 2017 keine zusätzlichen Kosten. 2018 wird es dann entsprechende Ladetarife geben. Dasselbe gilt für die Ladepunkte im öffentlichen Raum. Dort sind zudem die ersten beiden Stunden Parken an der Station gratis.

Die Errichtung der Ladeinfrastruktur wird durch ein Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums mit 54.500 Euro bezuschusst, weitere 82.000 Euro investieren die Mainzer Stadtwerke in den Ausbau der Elektromobilität in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Weitere geförderte Ladepunkte werden durch die Stadtwerke-Tochter Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) im Landkreis Groß-Gerau errichtet.

Die ersten Ladepunkte im Cityport am Mainzer Hauptbahnhof nahmen Oberbürgermeister Michael Ebling, Umwelt- und Verkehrsdezernentin Katrin Eder und Stadtwerke-Vorstand Dr. Tobias Brosze zusammen mit Martin Dörnemann, Geschäftsführer der Parken in Mainz GmbH, im Juli offiziell in Betrieb.

„Wir sind dankbar, dass durch die Unterstützung des Bundes und das Engagement der Mainzer Stadtwerke das Thema Elektromobilität in die Umsetzung kommt“, freute sich Oberbürgermeister Michael Ebling. „Auch wenn die Zahl der Elektroautos derzeit mit etwa 160 reinen E-Autos und gut 400 Hybrid-Fahrzeugen in Mainz noch recht überschaubar ist, bietet die Elektromobilität in Zukunft gerade für Städte eine wichtige Option auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen und modernen Verkehrspolitik“, sagte Ebling. Katrin Eder machte deutlich, dass die globalen Klimaziele ohne regenerative Energien und den Einsatz der Elektromobilität nicht zu erreichen sein werden. Ebling und Eder wiesen auf die 2016 von der Stadt veröffentlichte Handlungsstrategie im Bereich der Elektromobilität für Mainz hin, in der der Ausbau der Ladeinfrastruktur eine wesentliche Rolle spielt.

Stadtwerke-Vorstand Dr. Tobias Brosze sieht die Mainzer Stadtwerke AG als kommunales Unternehmen beim Ausbau der Elektromobilität in der Region in einer zentralen Rolle. Die Verknüpfung von umweltfreundlicher Stromerzeugung und Mobilität ist seit vielen Jahren Kerngeschäft der Unternehmensgruppe.

Das laufende Projekt „Ladesäulen“ wird im Rahmen der Opens external link in new windowFörderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) durch das Opens external link in new windowBundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der Opens external link in new windowNOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert.

Quelle: Opens external link in new windowMainzer Stadtwerke