09.12.2016

Förderaufruf der Nationalen Klimaschutzinitiative für Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert der Bund investive Klimaschutz-Modellprojekte. Hierzu ist am 1. Dezember ein Förderaufruf erschienen. Projektideen können Kommunen im Zeitraum von 1. Januar 2017 bis 15. April 2017 einreichen. Auch Betriebe und Unternehmen mit kommunaler Beteiligung sowie Verbände, Vereine, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen im Verbund mit einer Kommune sind antragsberechtigt. Auch Verbundprojekte sind möglich. 

Auch im Januar 2018 soll ein Antragsfenster öffnen. 

Gefördert werden hervorragende Vorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Minderung von Treibhausgasen. Im Rahmen der Projekte sollen die besten verfügbaren Technologien und Methoden zum Einsatz kommen. Außerdem sollen die Projekte durch ihre bundesweite Ausstrahlung zum Nachahmen anregen.  

Der Modellcharakter der Vorhaben soll sich auszeichnen durch

- eine hohe Treibhausgasminderung im Verhältnis zur Vorhabensumme;
- einen besonderen und innovativen konzeptionellen Qualitätsanspruch;
- die Übertragbarkeit bzw. Replizierbarkeit des Ansatzes;
- eine überregionale Bedeutung und deutliche Sichtbarkeit.

Im Regelfall erfolgt die Förderung durch eine nicht rückzahlbare Zuwendung in der Höhe von bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben beziehungsweise Kosten. Die Mindestzuwendung pro Vorhaben beträgt vorbehaltlich entgegenstehender beihilferechtlicher Vorgaben 200.000 Euro. Bei Verbundvorhaben gilt diese Mindestsumme für das Verbundprojekt insgesamt. Antragssteller müssen nachweisen, dass die Projekte durchfinanziert sind. Eine angemessene Eigenbeteiligung ist Fördervoraussetzung. 

Weitere Infos finden Sie auf der Opens external link in new windowHomepage der Nationalen Klimaschutzinitiative.