26.10.2017

Elektromobilität: Ausbau der Ladeinfrastruktur in Rheinhessen

Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz / Sonja Schwarz

Die Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms kooperieren beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Rheinhessen für Elektromobile mit der EWR AG, die bereits seit mehreren Jahren zahlreiche Standorte mit Ladesäulen betreibt.

Aktuell wurden die Gestattungsverträge für sechs weitere Ladestationen unterzeichnet: In Ingelheim, Gundersheim, Oppenheim, Osthofen und Wöllstein können Elektroautos zukünftig mit Strom betankt werden, auch in Bingen ist in Kooperation mit der Stadt eine weiterer Ladesäulenstandort geplant. Sobald die beantragte Förderzusage des  Bundesverkehrsministeriums eintrifft,  geht es an die Umsetzung. 

Bei den meisten Ladesäulen der EWR im Gebiet können Elektrofahrzeuge mit 22 Kilowatt Leistung laden, womit es möglich ist, ein marktübliches Elektrofahrzeug in ungefähr einer Stunde zu laden und so Strom für 120 Kilometer an Bord zu haben. Dabei arbeitet die EWR AG in einem deutschlandweiten Elektroladeverbund, in dem aktuell etwa 600 Städte und Gemeinden sowie 140 Energieunternehmen vertreten sind.

„Deutschlandweit werden mehrere tausend Ladepunkte betrieben, die die Fahrer von Elektroautos mit ihrem eigenen Autostromvertrag nutzen können. Somit generieren wir keine Insellösungen, die mehr verwirren als Nutzen bringen“, erklärt der Klimaschutzmanager des Landkreises Mainz-Bingen Hilmar Andreas Holland das koordinierte Vorgehen der beiden Landkreise. Auch der Klimaschutzmanager des Landkreises Alzey-Worms Dennis Rodler ist erfreut: „Da Mobilität nicht an den Grenzen eines Landkreises endet, ist unsere Zusammenarbeit von großer Bedeutung, damit Rheinhessen seinen Beitrag zu den Klimaschutzzielen des Bundes leisten kann.“

Quellen Opens external link in new windowKreisverwaltung Alzey-Worms,Opens external link in new windowKreisverwaltung Mainz-Bingen