19.09.2017

Die VG Wörrstadt beteiligt sich an „elektromobilem Paten-Angebot“ für Kommunen

Bürgermeister Markus Conrad und Klimaschutzmanagerin Daria Paluch mit Elektromobilen der VG. Quelle: VG Wörrstadt

Die Energieagentur startet im September das neue Programm „Kommunalelektrisch“. Das Ziel: Kommunen dabei zu unterstützen, ihre Dienstfahrzeuge bzw. Fuhrparks zu elektrifizieren. Patenkommunen geben wertvolle Erfahrungen aus der Praxis an Kommunen weiter, die beim Thema Elektromobilität noch am Anfang stehen. Neben einer partnerschaftlichen Beratung zu Einsatzmöglichkeiten und Erfahrungen mit E-Autos im Fuhrpark bieten die Patenkommunen auch Probefahrten an.

Bei den Paten handelt es sich um Ansprechpartner in den Verwaltungen, vorrangig Klimaschutzmanager. Neben einigen Kommunen aus der Pfalz nimmt auch dieOpens external link in new window Verbandsgemeinde Wörrstadt mit Klimaschutzmanagerin Daria Paluch am Programm teil. 

Die VG Wörrstadt kann weitreichende Erfahrungen mit Elektromobilität im Fuhrpark beisteuern: Fünf elektrisch betriebene Fahrzeuge sowie zwei Dienst-Pedelecs gibt es bereits in der Verwaltungsflotte, die an zwei verwaltungsinternen Ladestationen Strom tanken können. Auf dem Mitarbeiterparkplatz der VG-Verwaltung werden zudem vier Wallboxen errichtet. Dadurch soll Mitarbeitern, die elektrisch anreisen, die Möglichkeit gegeben werden ihr Fahrzeug während der Arbeitszeit zu laden. Inzwischen sind schon vier Mitarbeiter privat mit alternativen Antrieben unterwegs. Auch Bürgermeister Markus Conrad wird bald ein Plug-In Auto fahren.

Neben der Elektrifizierung des eigenen Fuhrparks möchte die VG die Elektromobilität auch bei Privatpersonen und Unternehmen voranbringen. Aktuell wird die erste öffentliche Ladestation errichtet. Der Energie- und Servicebetrieb Wörrstadt (AöR) wird zudem in jeder der Ortsgemeinden eine Wallbox errichten, an denen der Strom kostenlos getankt werden kann.

Kommunalelektrisch vermittelt passende Ansprechpartner

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz koordiniert im Projekt Kommunalelektrisch Anfragen kommunaler Interessenten und bringt sie mit einer Kommune, die im besten Fall ähnlich aufgestellt ist und bereits Erfahrungen gesammelt hat. So lässt sich unter Umständen viel Zeit sparen und eine mögliche Elektrifizierung von Fuhrparks schneller vorantreiben. „Es gibt zudem verschiedene Möglichkeiten, sich durch Fördermittel Zuschüsse zu holen – und hier ist eine Kooperation zwischen verschiedenen Kommunen mehr als sinnvoll“, so Dr. Peter Götting von der Lotsenstelle für alternative Antriebe der Energieagentur