03.02.2017

Viele junge Familien informierten sich bei den Alt+Neu Bautagen in Koblenz

Informationsstand der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH, Foto: Dr. Rüdiger Kape

Vom Abdichten des Kellers gegen eindringende Feuchtigkeit bis zum Wohlfühlklima im neu gebauten oder modernisierten Eigenheim reichte die Themenpalette der siebten Auflage der Alt+Neu Bautage Mittelrhein, die am letzten Januarwochenende im Foyer der Hochschule Koblenz viele Besucher anzogen. Vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und großer Einsparpotenziale beim Energiebedarf von Bestandsgebäuden betonte Energie- und Umweltstaatssekretär Dr. Thomas Griese bei der Eröffnung: „Wir müssen dringend den schlafenden Riesen – die Wärmewende – wecken.“  Da in Deutschland alleine für die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser nahezu ein Drittel der gesamten Energie verbraucht werde, sei es notwendig, energieeffizient und ressourcenschonend zu bauen und zu sanieren.


Haus- und Wohnungseigentümer sowie Kauf- und Bauinteressenten  informierten sich bei den 30 Ausstellern und in einem umfangreichen Vortragsprogramm über energiesparende Sanierungsmaßnahmen, aktuelle Baustandards, energieeffiziente Heizungen und Gebäudetechnik, Solar-und Bioenergie, Bau- und Dämmstoffe, Finanzierung und Förderung sowie Energieberatungsangebote. Der Veranstalter Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein e.V. bot mit seinen Partnern Hochschule Koblenz, Sparkasse Koblenz, Stadt Koblenz, Landkreis Mayen-Koblenz, evm AG, Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH und der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH wie in den vergangenen Jahren ein umfassendes Informationspaket, das weit über Fragen der Energieeinsparung hinausging: Die Themen Einbruchsicherheit und Asbestsanierung von Dächern standen genauso auf dem Programm wie ein Vortrag über den Schutz vor örtlichen Starkregenereignissen und Sturzfluten, die Gebäude beträchtlich schädigen können.


Am Informationsstand des Regionalbüros Rhein-Mosel-Eifel der Energieagentur Rheinland-Pfalz wurden am häufigsten Fragen nach Fördermitteln für die Modernisierung und Sanierung älterer Eigenheime und nach Energieberatungsmöglichkeiten gestellt. Vor allem junge Familien interessierten sich für Informationen rund um den Neubau. „Wir haben den Schwerpunkt darauf gelegt, für jeden passende Energieberatungsangebote und Förderprogramme zu finden“, erläutert Renate Michel vom Regionalbüro Rhein-Mosel-Eifel: „So macht eine vom Bund geförderte, sogenannte Energiesparberatung vor Ort zum Beispiel dann Sinn, wenn Sie ein Bestandsgebäude mit großem Sanierungsstau bewohnen oder gekauft haben. Wer nur die Heizung optimieren oder erneuern möchte, findet zum Beispiel im ´Heiz-Check` der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ein geeignetes Beratungsangebot“. Weitere Informationen dazu lassen sich in den Vorträgen von Frau Michel bei den Alt+Neu Bautagen Mittelrhein nachlesen, die beim Bau- & EnergieNetzwerk Mittelrhein zum Download bereitgestellt sind:


Opens external link in new window„Durchblick im Förderdschungel für energetische Sanierungsmaßnahmen“
Opens external link in new window„Beratungslotse – welche Angebot gibt es?“