05.03.2015

Baukultur-Abend der Initiative Region Mittelrhein

Talk zum Altbau-Abend der Initiative Mittelrhein. Von Links Thilo Becker,(Verbandsgemeindebürgermeister Höhr-Grenzhausen), Julia Holzemer-Thabor (Architektenkammer RLP), Renate Michel (Energieagentur RLP), Manfred Graulich (Vorsitzender Initiative Mittelrhein e. V.), Ulrike Rothe (Internationale Bauausstellung Thüringen) Katrin Wolf (Moderation)

 

Der Bedeutung der regionalen Dimension bei der Planung unserer Lebensräume in der Region Mittelrhein war der jüngste Baukultur-Abend gewidmet. Dazu hatte die Initiative Region Mittelrhein am 5. März 2015 in Boppard eingeladen.

Wie wollen wir mit der Beschaffenheit von öffentlichen Plätzen und Räumen umgehen? Wie kann und muss die Infrastruktur aussehen, im Zuge der demografischen Entwicklung, dem zu erwartenden Klimawandel, der Energiewende und anderer Herausforderungen wie etwa Leerständen in den Orts- und Stadtkernen, wegbrechenden ÖPNV-Angeboten oder Sanierungsstaus im Bereich der Infrastrukturen? Wie können Räume und Orte funktional und ansprechend gestaltet werden, Aufenthaltsqualität bieten, die Orts- und Stadtbilder der Region bereichern? Und zwar vor allem im Hinblick auf Kommunen, Wirtschaftsunternehmen oder den Tourismus?

Darüber diskutierten Manfred Graulich (Vorsitzender der Initiative Region Mittelrhein e. V.), Julia Holzemer-Thabor (Vorstandsmitglied der Architektenkammer Rheinland-Pfalz), Renate Michel (Energieagentur Rheinland-Pfalz) und Thilo Becker (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen).

Dass es gelingen kann, die Stärken einer Region als Chance zu begreifen und in Zeiten des Strukturwandels die Lebensqualität in den Gemeinden und Städten durch eine zukunftsfähige Planungs- und Baukultur zu sichern und zu verbessern, will man in Thüringen mit einer Internationalen Bauausstellung (IBA Thüringen) unter Beweis stellen. Dort hat man den Entschluss gefasst, die Besonderheiten der Region als strategische Chance neu zu entdecken.

Ulrike Rothe, Projektleiterin bei der IBA Thüringen, berichtete darüber, was es konkret heißt, regionale Perspektiven zu planen.  Sie stellte außerdem vor, welche Ergebnisse mit einer regional ausgerichteten Planungs- und Verfahrensqualität angestrebt werden.