28.05.2014

Achtung Privatwaldbesitzer: Schulung startet am 10. Juni im Landkreis Cochem-Zell

Holz wird immer beliebter – sowohl als Rohstoff für die Industrie, als auch als Brennholz für Holzofenheizungen. Trotzdem: Viel Holz liegt brach. Vor allem im Bereich der Privatwälder. Eine große Chance für Privatwaldbesitzer: Sie könnten ihre natürliche klimafreundliche „Schatzkiste“ vor der Haustür ein Stück öffnen und die privaten Pfründe nachhaltig aktivieren:

„Genau das ist unser Ziel“, sagt auch Dr. Stefan Göbel, Leiter des Forstamtes Cochem und ergänzt: „Das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, sprich: Gestiegene Bedarfe besser zu bedienen, gutes Geld zu verdienen und dafür die Privatwälder zu aktivieren, das könnte doch tatsächlich ein schöner Anreiz  sein!“ Vor allem private Wald-Bestände in Cochem-Zell lägen teilweise seit 70 bis 80 Jahren brach. Manchen Privat-Waldbesitzern fehle es manchmal gar nicht unbedingt an der Zeit für diese regionale oder sogar lokale Wertschöpfungsmöglichkeit. Man könne für einige Arbeiten Partner gewinnen oder Unternehmen beauftragen. Einigen fehle es unter Umständen an Know-How. Dabei lassen sich einige grundlegende Kenntnisse zügig erwerben:

Deshalb bieten der Waldbauverein Cochem-Zell , Landesforsten Rheinland-Pfalz und „unser-klima-cochem-zell e. V.“ gemeinsam am 10. Juni eine Waldbesitzerschule für Privatwaldbesitzer an.

Es handelt sich um eine eintägige Schule für den Waldbau. Die Themen sind spannend und praxisnah ausgewählt: Die Palette beinhaltet vor allem das Modul "Waldbau und waldbauliche Ziele und Maßnahmen" aber auch diese  Themen: „Wege zu Ertrag und Stabilität“, „Standort und Baumartenwahl“, „Verfahren zur Bestandsbegründung“, „Auswahl von Pflanzgut“ „Bestandspflege“, „Ästung – eine Investition zur Wertholzerzeugung“.

Die Schulung findet statt am 10. Juni von 9.30 bis 16 Uhr. Anmeldungen werden vom Waldbauverein Cochem-Zell unter 02671/916930 und von der Energieagentur „unser-klima-cochem-zell“ unter 267161694 sowie online unter www.ukcz.de/waldbesitzerschule entgegengenommen.

Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz/Markus Hoffmann