Nahwärmenetze im Hunsrück

Nahwärmenetze können einen erheblichen Beitrag zur Energiewende leisten, insbesondere, wenn sie mit regenerativen Energieträgern betrieben werden. Gelungene Beispiele finden sich im Rhein-Hunsrück-Kreis in großer Zahl, 14 Biomasse-Nahwärmeverbünde sind kreisweit bereits in Betrieb. Weitere Gemeinden  befassen sich mit dem Ausbau von Nahwärmeverbünden.

Während in Ellern die Umsetzung bereits begonnen hat, wird beispielsweise in Beulich, Mastershausen und Pleizenhausen derzeit ermittelt, ob sich dort Nahwärmenetze wirtschaftlich betreiben lassen. Das Projekt in Ober Kostenz läuft erfolgreich: Im Jahr 2016 wurde bereits ein Überschuss von gut 8500 Euro erzielt, der Wärmepreis wurde von 8,5 Cent pro Kilowattstunde auf 6,0 Cent gesenkt, die monatliche Grundgebühr von 10 auf 50 Euro angehoben. Zwei Heizkessel und 67 Übergabestationen mit 70 Häusern sind angeschlossen. 1,282 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie wurden an die Genossen verkauft.

Leitfäden bieten Orientierungshilfe beim Thema Nahwärme

Für Gemeinderäte, die sich dem Thema nähern wollen,  bieten sich zwei Leitfäden an, die auf den Erfahrungen derer beruhen, die bereits erfolgreich Wärmenetze aufgebaut haben. So gibt es einen Leitfaden des Kreises sowie einen der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Informationen zum Leitfaden Nahwärme des Kreises gibt es im Internet unter dem Stichwort „Leitfaden“ auf www.kreis-sim.de, hier geht es zum Opens internal link in current windowPraxisleitfaden Nahwärme der Energieagentur.


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