04.01.2016

Neue Regelungen ab Januar 2016

Mit dem Jahreswechsel haben sich eine Reihe von Regelungen, Richtlinien und gesetzlichen Vorgaben aus dem Bereich Energie geändert. Hier eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen. 

EEG-Umlage 2016

Seit dem 1. Januar 2016 beträgt die Umlage für Ökostrom 6,354 Cent pro Kilowattstunde. Die sogenannte „EEG-Umlage“ nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ist Teil des Strompreises und fördert Anlagen, die aus Wind, Wasser und Sonne Strom produzieren. Für Strom aus regenerativen Kraftwerken gilt ein sogenannter Einspeisevorrang sowie eine feste Vergütung für jede produzierte Kilowattstunde Strom. Die entstehenden Kosten werden über die EEG-Umlage auf die Stromkunden verteilt.
Weitere Informationen unter
Opens external link in new windowhttp://www.bundesnetzagentur.de/cln_1431/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/151015_EEG.html


Neues Energieeffizienzlabel für ältere Heizungen
Ab 1. Januar 2016 müssen Heizungsanlagen, die älter als 15 Jahre sind, ein „Energielabel“ tragen. Diese Kennzeichnung informiert über den individuellen Effizienzstatus des Heizkessels. Berechtigt zum Anbringen des Etiketts sind Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger und bestimmte Energieberater (dena-Expertenliste). Sie sollen Verbraucher auf weiterführende Energieberatungen oder auch Förderangebote hinweisen.
Weitere Informationen:Opens external link in new window http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=722478.html


Neue Energiestandards für Neubauten

Für neue Gebäude gelten vom 1. Januar 2016 an höhere energetische Anforderungen: Wohn- und Nichtwohngebäude müssen künftig einen Jahres-Primärenergiebedarf nachweisen, der ein Viertel niedriger liegt als bisher. Darüber hinaus muss der Wärmeschutz der Gebäudehülle um 20 Prozent verbessert werden. Grundlage ist die seit 1. Mai 2014 geltende Energieeinsparverordnung.
Weitere Informationen unter: 
Opens external link in new windowhttps://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/04/2014-04-28-effizienzklassen-fuer-immobilien-enerieausweis.html?nn=694676


Mehr Anreize für klimafreundliche Kraftwerke

Die Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) sieht Anreize vor, neue emissionsärmere Kraftwerke zu bauen. So soll beispielsweise das maximale Fördervolumen der KWKG-Umlage von 750 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro pro Jahr steigen. Außerdem geht es darum, bestehende Kraftwerke auf eine besonders CO2-arme Gaserzeugung umzustellen. KWK-Anlagen sollen bis 2020 rund vier Millionen Tonnen weniger CO2 ausstoßen und so einen wichtigen Beitrag leisten, die nationalen Klimaziele zu erreichen.
Mehr dazu: Opens external link in new windowhttps://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/09/2015-09-23-kraft-waerme-kopplung.html?nn=694676


Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ ausgeweitet
Die KfW-Förderbank erweitert zum 1. Januar ihr Programm „Energieeffizient Sanieren“ um sogenannte Kombinationslösungen. Das Förderprogramm dient der Finanzierung von Energiesparmaßnahmen bei bestehenden Wohngebäuden. Wer eine Heizung austauschen oder eine Lüftungsanlage einbauen möchte, kann einen Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten beziehungsweise zinsverbilligte Kredite und Tilgungszuschüsse in Höhe von 12,5 Prozent erhalten. Voraussetzung ist die Kombination mit einer Gebäudesanierung.
Weitere Informationen finden sich unter Opens external link in new windowhttps://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen-Details_314688.html

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Quelle: Opens external link in new windowhttps://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/ArtikelNeuregelungen/2016/neuregelungen-januar/2015-12-21-neuregelungen-erster-januar-2016.html?nn=694676#Start

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