17.08.2017

Freude über Energiewende-Projekte im Hunsrück

Froh über besonders gelungene Energiewende-Projekte im Hunsrück (hier am Solix-Bürgerwindrad bei Lahr): Abowind-Bereichsleiterin Beate Schneider, Kreisklimaschutzmanager Frank-Michael Uhle, Umweltministerin Ulrike Höfken, Petra Gruner-Bauer, Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft Solix und der Lahrer Ortsbürgermeister Heinz-Peter Färber. (von links). Bild: Energieagentur RLP

Gleich drei Projekte im Rhein-Hunsrück-Kreis hat Umweltministerin Ulrike Höfken auf ihrer Sommertour 2017 hintereinander besucht: In den kleinen Gemeinden Schnorbach, Horn und Lahr ließ sie sich über modellhafte Projekte informieren und lobte zugleich die Initiativen der „Macher“ vor Ort.

Von der Energiesparkampagne , die vor gut zwei Jahren in Schnorbach gestartet wurde und der inzwischen fast 40 Gemeinden beigetreten sind, zeigte sich  Ministerin Höfken tief beeindruckt - nicht zuletzt wegen der Zahlen, die Ortsbürgermeister Bernd Kunz nennen konnte. Seit dem Start der Kampagne haben die Bewohner des 243 Einwohner zählenden Dorfes fast 300.000 Euro privat in die Energiewende investiert; die Gemeinde steuerte knapp 60.000 Euro an Fördermitteln bei. Und die Ortsgemeinde will demnächst auch selbst energetische Sanierungsmaßnahmen beginnen.

Das hat Horn bereits getan. Bürgermeister Volker Härter stellte beim Ministerinnenbesuch das örtliche Solarstromkonzept vor: Photovoltaik und Batteriespeicher ermöglichen die nächtliche Straßenbeleuchtung in Horn mit Sonnenkraft. Ein Modell, das auch in anderen Gemeinden umgesetzt werden könnte.

Ihre besondere Wertschätzung für genossenschaftliche Lösungen und die Teilhabe von Bürgern an der Wertschöpfung durch Energiewende-Projekte führte die Landes-Umweltministerin zum  Abschluss ihres Besuchstages auf dem Hunsrück nach Lahr, ans dortige Bürgerwindrad von Solix.