26.03.2014

Aus Gras- und Strauchschnitt wird Energie

Der „dritte Baustein“ läuft jetzt im Regelbetrieb – und lässt ein grenzüberschreitendes Energiewende-Projekt Wirklichkeit werden: Der Naturenergiepark Heidenrod im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis erzeugt nun Strom aus Grünschnitt, der im Rhein-Lahn-Kreis gesammelt wurde.

5500 Vier-Personen-Haushalte kann „Naturenergie Heidenrod“ versorgen – mit Strom aus Windkraft-, Photovoltaik-Anlagen und dem Biomasse-Kraftwerk. Letzteres kann rund um die Uhr produzieren, unabhängig von Wind und Sonneneinstrahlung. Das Grünschnitt-Material aus dem Rhein-Lahn-Kreis trägt also zur Stabilität der Stromversorgung bei den hessischen Nachbarn bei.

Das Biomasse-Kraftwerk spart jährlich 15.000 Tonnen CO2 ein. Außerdem soll es dazu beitragen, die Müllgebühren stabil zu halten, hofft Landrat Burkhard Albers.