16.09.2015

Ackerholztag im BioWärmeZentrum Rheinland-Pfalz lockt Besucher von weit her an

Das Interesse reicht weit über Rheinland-Pfalz hinaus: Unter den Besuchern des „Ackerholztages“ im BioWärmeZentrum (BWZ) des Landes in Ohlweiler waren auch Teilnehmer aus Baden-Württemberg, NRW und Niedersachsen. Sie alle wollten vom Erfahrungsaustausch über eigens angepflanzte Brennholz-Plantagen profitieren.

 

Nach einer straffen Reihe von Vorträgen und Präsentationen am Vormittag zogen die Teilnehmer dann nach der Mittagspause in die Flur und ließen sich vor Ort und aus erster Hand über die Ergebnisse aus dem Anbau von Birke, Eiche und Pappel unterrichten. Die Notwendigkeit, mit Energieholz von landwirtschaftlichen Flächen einen begrenzten Beitrag zur Deckung steigender Nachfrage zu leisten, hatte auch Umweltministerin Ulrike Höfken in ihrem Grußwort betont. Im Zusammenspiel mit dezentraler Energieerzeugung könne standortgerecht angebautes Energieholz helfen, lokale Stoffkreisläufe zu schließen.

Diese Einschätzung wird offenbar zunehmend geteilt; jedenfalls legt der Zustrom zum „Ackerholztag“ im BWZ, präsentiert im Rahmen der landesweiten Aktionswoche der Energieagentur, diesen Schluss nahe. Lukas Mock aus dem Umweltministerium und „Hausherr“ Udo Kopp machten aus ihrer Freude über die intensiven Diskussionen kein Hehl.