16.03.2015

Niederhorbach spart Strom: "Deutliche Einsparungen durch Sofortmaßnahmen"

Mit einem Informationsabend „Die Sonne bezahlt die Stromrechnung“ ging in Niederhorbach die sechswöchige Dorfaktion Niederhorbach spart Strom zu Ende. Bürgermeister Walter Hoffmann erklärte zum Schluss: „Dass solch‘ ein großes Potenzial in ganz einfachen Maßnahmen steckt, hätte ich wirklich nicht gedacht.“

Der Ortsbürgermeister setzte während der sechs Wochen bei sich zuhause drei  einfache Einsparmaßnahmen um, die Oliver Decken von der Energieagentur während seines Auftaktvortrags im Januar vorgestellt hatte. „Ich habe errechnet, dass ich alleine damit 950 Kilowattstunden jährlich einspare“, so Bürgermeister Hoffmann. Er habe alte Glühbirnen gegen moderne LED-Lampen ausgetauscht, seine regelbare Heizungspumpe einmal „unter die Lupe genommen“ und die Einstellungen verändert sowie seinen alten Fernseher gegen einen neuen, wesentlich sparsameren, ersetzt. „Wenige Handgriffe, und ich spare alleine damit rund 250 Euro im Jahr an Stromkosten ein – das lohnt sich doch auch für meinen Geldbeutel, nicht nur für die Umwelt.“

Die Abschlussveranstaltung von Niederhorbach spart Strom vermittelte den Bürgern die Botschaft: „Die Kosten für den Strom im Haushalt, der sich nicht einsparen lässt, bezahlt die Sonne.“ Oliver Decken, Regionalreferent Mittelhaardt & Südpfalz der Energieagentur, erläuterte mögliche Vorgehensweisen bei der Planung und dem Bau von Photovoltaikanlagen für Einfamilienhäuser und zeigte auf, dass sich die Eigenerzeugung von Strom nach wie vor rechnet. Aufgrund der Änderungen bei den Förderrichtlinien für Eigenstromeinspeisung war zuletzt eine Verunsicherung der Verbraucher und ein massiver Rückgang des Zubaus von Photovoltaikanlagen bundesweit zu verzeichnen.