09.11.2015

Haßloch: Schulungstermin über Fördermöglichkeiten schafft "Win-win-win-Situation"

Presseinformation der Gemeinde Haßloch:

Win-win-Situation. Ein neudeutscher Begriff, der eine Konstellation, eine Gegebenheit beschreibt, die für alle Beteiligten Vorteile bietet. Nichts weniger stellte die veranstaltete Schulung über Fördermöglichkeiten für Fachleute am 3. November dar. Obwohl man eigentlich eher von einer Win-win-win-Situation sprechen müsste: Die Bürger, die lokale Wirtschaft und die Umwelt profitieren gleichfalls.

„Nachdem wir im Rahmen von Haßloch spart Strom den Haßlochern einfach umzusetzende Stromsparmöglichkeiten nähergebracht haben, möchten wir ihnen nun Chancen aufzeigen, ihren Wärmeverbrauch zu senken“, erläuterte Umweltdezernent Dieter Schuhmacher die Idee hinter der Veranstaltung. Die Arbeitsgruppe Effiziente Heizsysteme und Energetische Gebäudesanierung des Klimaschutzbeirats, die Gemeindeverwaltung Haßloch sowie die Energieagentur Rheinland-Pfalz haben hierfür einen Schulungstermin speziell für Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger und Architekten erdacht, geplant und organisiert. Das Fachpublikum wurde über die aktuellen Gegebenheiten und Entwicklungen im Bereich von Förderprogrammen des Bundes und des Landes informiert. Referentin Dipl-Ing. Christina Lang von der Energieagentur Rheinland-Pfalz ging in ihrem Vortrag besonders auf Programme für Heizungsoptimierung und –modernisierung ein und zeigte dabei das breite Spektrum an Fördermöglichkeiten für Privatleute auf, um ihr Gebäude energetisch zu sanieren. Weiterhin berichtete sie über das seit dem 26. September 2015 gültige Heizungslabel, ein Energielabel für Heizungsanlagen.

Die rege Diskussion der Fachleute zeigt, dass hinsichtlich des neuen Energielabels Klärungsbedarf besteht und die Bedeutung der Öffentlichkeit noch besser erläutert werden muss. „Die Information der Handwerker und Architekten, die durch ihren häufigen Kundenkontakt als Multiplikatoren wirken können, ist ein erster Schritt, um den Wärmeverbrauch und somit auch den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken“ betonte der Klimaschutzmanager, Johannes Heberle. Für den Eigenheimbesitzer ist der Einbau einer umweltfreundlichen Technologie durch die Förderung noch attraktiver, er kann mit einer Beauftragung das lokale Handwerk unterstützen und mit dem geringeren Wärmeverbrauch die Klimaschutzziele der Gemeinde unterstützen. Eine Win-win-win-Situation.