27.04.2016

Bad Dürkheimer Unternehmer nehmen Energieeffizienz- und -einsparmöglichkeiten in den Fokus

Unternehmer unterschiedlicher Branchen folgten der Einladung des Landkreises Bad Dürkheim und des Regionalbüros der Energieagentur zum Ressourceneffizienz-Unternehmerfrühstück am Dienstag. "Heute, auf den Tag genau 30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl, ist die Energiewende bei uns beschlossene Sache - und unabhängig von politischer Färbung müssen wir uns dahinter klemmen, dass sie funktioniert", so Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld bei der Begrüßung. "Wir betrachten diese Veranstaltung als Auftakt zu einer Reihe, die wir auch als Wirtschaftsförderungsmaßnahme gemeinsam mit der Energieagentur anbieten wollen."

Dass es nicht nur im produzierenden Gewerbe, sondern in allen Branchen und auch kleinsten Unternehmen gut für das Klima, aber vor allem sehr wirtschaftlich sein kann, sich mit dem Thema Energieverbrauch zu beschäftigten, wurde den Teilnehmern der Veranstaltung sehr schnell klar. Für die systematische Betrachtung zu Effizienz- und Einsparmaßnahmen bestehen diverse Fördermöglichkeiten auf Landes- und auf Bundesebene.

Das Landesförderprogramm EffCheck stellte Timo Gensel vom Landesamt für Umwelt vor. Bereits in Anspruch genommen hat dieses Programm das Autohaus Hübner aus Kaiserslautern, und Inhaber Peter Hübner berichtete aus der Praxis über die Abwicklung und die Umsetzung unterschiedlicher Energieeffizienzmaßnahmen sowie über deren Wirkungen. „Uns wurden nur Maßnahmen vorgeschlagen, die sich schnell amortisieren, und wir haben massiv die Energiekosten gesenkt“, so Peter Hübner. Über investive Maßnahmen hinaus sei die Sensibilisierung seiner Mitarbeiter für den sparsamen Umgang mit Energie immer ein Thema.

Licht in den "Dschungel" der unterschiedlichen Fördermittel brachte Dr. Tobias Woll, Energieagentur-Spezialist für Fördermöglichkeiten, im weiteren Verlauf der Veranstaltung. Fragen dazu, welches Förderprogramm für welche angestrebten Energieeffizienz-Maßnahmen im gewerblichen das sinnvollste ist, können immer gerne an die Energieagentur gerichtet werden.

"Wir haben selbst schon einige Maßnahmen in unserem Betrieb umgesetzt, allerdings war uns bisher nicht bewusst, dass es Fördertöpfe dafür gibt", so ein Besucher der Veranstaltung. "Obwohl wir unser Geschäft in einer gemieteten Immobilie haben, erwäge ich jetzt, das Energiethema systematisch - vielleicht über den EffCheck - anzugehen."

Vorträge zum Download:

Leitet Herunterladen der Datei einTimo Gensel: Landesförderprogramme EffCheck und ERGU

Leitet Herunterladen der Datei einPeter Hübner: Mit kleinen Schritten zum Erfolg - EffCheck im Autohaus Hübner

Leitet Herunterladen der Datei einDr. Tobias Woll: Energieeffizienz in Unternehmen - Fördermöglichkeiten nutzen, Kosten reduzieren