Wärmeinitiative in der Region Pfälzerwald

Ziel der Wärmeinitiative in der Pilotregion Pfälzerwald ist es, die lokale Wärmewende voranzutreiben, Akteure vor Ort zu Klimaschutzaktivitäten zu motivieren und bedarfsgerecht dabei zu unterstützen, Projekte zu konzipieren und umzusetzen. Von großer Bedeutung sind dabei der Informations- und Erfahrungsaustausch sowie die Bewusstseinsbildung.

Kommende Aktivitäten

Arbeitskreis Wärme „Nahwärme – eine Chance fürs Dorf! am Beispiel der Projektidee Klimafolgenanpassung und Klimaschutz in der Ortsgemeinde Lindenberg“ am Dienstag, 3. Dezember, von 14 bis 16 Uhr in Lindenberg (Pfalz)

zur Anmeldung

Durch Klimaschutzmaßnahmen entstehen immense Chancen, insbesondere im ländlichen Raum: Dörfer werden klimafreundlich und somit attraktiver, es findet lokale Wertschöpfung statt und die Abhängigkeit von Importen von Gas oder Öl wird verringert.

Innovative Projekte ziehen zudem oftmals interessierte Besucher oder neue Mitbürgerinnen und Mitbürger an und bewirken einen Imagegewinn.
Muss Nahwärme ausschließlich wirtschaftlich sein oder spielen auch weitere Aspekte eine Rolle? Welche Aspekte müssen bei der Planung und Entwicklung alternativer Wärmekonzepte berücksichtigt werden? Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Bisherige Aktivitäten

Den Auftakt für das Projekt Wärmeinitiative in der Region Pfälzerwald bildete das Regionalforum „Zukunftsfähige Energieregion Pfälzerwald – Impulse für eine lokale Wärmewende“ am 16. Mai 2017 in Pirmasens. Die Teilnehmer waren u.a. dazu aufgerufen, Themen zu sammeln, die in vertiefenden Arbeitskreisen aufgegriffen und diskutiert werden sollen.

Der erste „Arbeitskreis Wärme Pfälzerwald“ wurde am 8. November 2017 in Maikammer ausgerichtet. Schwerpunktthemen waren u.a. Klimaschutz in der Bauleitplanung, Quartierskonzepte, Datenerhebung und Wärmenetze.

Ein weiterer Arbeitskreis fand am 13. Dezember 2018 in Bad Dürkheim statt. Dabei wurden die Projektentwicklung und Planung kommunaler Wärmeprojekte, die wirtschaftliche Bewertung von Energieprojekten sowie Möglichkeiten der Förderung besprochen. Abschließend fand eine Führung durch das Bad Dürkheimer Holzhackschnitzel-Kraftwerk statt. Zum Rückblick

Zielgruppe

Die Angebote richten sich an Vertreter von Behörden, Unternehmen und Kommunen (Bauamtsleiter, Energiebeauftragte, Klimaschutzmanager), politische Entscheidungsträger, Forschungseinrichtungen, Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen, Banken, Stadtwerke, Energieversorger und -berater, Planungsbüros, Genossenschaften und anderweitige Institutionen.