Klimaschutzportale: Bürgerbeteiligung und Akzeptanz durch Kommunikation

Eine große Herausforderung ist die Beteiligung und Motivation der Bevölkerung und anderer Akteure. Mit der neuen Kommunalrichtlinie gewinnt die Öffentlichkeitsarbeit und Einbindung der Akteure weiter an Bedeutung. Oft stellt sich jedoch die Frage, wie die Bürger beteiligt werden können.

Klimaschutz.Vernetzt.Deine Region.

Die regionalen Klimaschutzportale unterstützen die Klimaschutzmanager als Kümmerer bei der Kommunikation, Erstellung und Umsetzung der kommunalen Klimaschutzkonzepte.

Die Portale sind modular aufgebaut und intuitiv zu bedienen. Inhalte sind u. a. Bilanzdaten, Potenziale, Maßnahmenkataloge und Projekt- und Ideenbörsen.

Die Universität Koblenz-Landau entwickelte und erprobte das Whitelabel der „Regionalen Klimaschutzportale“ zunächst in einer Pilotregion. Diese umfasst die Landkreise Bad Dürkheim, Germersheim, Südliche Weinstraße und die Stadt Landau/Pfalz, die seit Oktober 2021 online sind:

Bis zum Ende des KomBiReK-Projektes ist geplant, vier bis sechs weitere Klimaschutzportale für Landkreise und kreisfreie Städte zu begleiten und aufzubauen. Die Treibhausgasemissionen stammen aus den Bilanzierungen mit dem Klimaschutz-Planer.

Ziele: Durch Onlineangebote können viele Bürger informiert und beteiligt werden. Dadurch erhöht sich die Akzeptanz von Klimaschutz-Maßnahmen. Die Kümmerer erhalten ein Werkzeug, das sie während des gesamten Prozesses im kommunalen Klimaschutz unterstützt.