Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe, die die Energieagentur Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Öffnet externen Link in neuem FensterVerband Region Rhein-Neckar (VRRN) in den Jahren 2017 bis 2019 durchführt, haben sich 19 Kommunen aus der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) zusammengeschlossen. Teilnehmer des Netzwerks sind auf rheinland-pfälzischer Seite die Öffnet externen Link in neuem FensterLandkreis Bad Dürkheim und Öffnet externen Link in neuem FensterGermersheim, die Öffnet externen Link in neuem FensterVerbandsgemeinden Deidesheim , Öffnet externen Link in neuem FensterFreinsheim , Öffnet externen Link in neuem FensterGrünstadt-Land , Öffnet externen Link in neuem FensterLambrecht , Öffnet externen Link in neuem FensterLingenfeld , Öffnet externen Link in neuem FensterRömerberg-Dudenhofen , Öffnet externen Link in neuem FensterRülzheim sowie die Städte Öffnet externen Link in neuem FensterGermersheim , Öffnet externen Link in neuem FensterMutterstadt , Öffnet externen Link in neuem FensterSchifferstadt und Öffnet externen Link in neuem FensterWörth am Rhein .

Teilnehmer-Kommunen in der Metropolregion Rhein-Neckar
Teilnehmer-Kommunen in der Metropolregion Rhein-Neckar, Grafik: Energieagentur Rheinland-Pfalz

Ziele des Netzwerks

Das Netzwerk verfolgt den Aufbau und die dauerhafte Verankerung eines Energie- und Klimaschutzmanagement gemeinsam mit und in den beteiligten Kommunen. Dieses soll nach Ende der Veranstaltungsreihe vom ersten Leitbild bis zur Umsetzung erster identifizierter Maßnahmen in den Kommunen angekommen sein. Dabei wird das Netzwerk einen breiten Erfahrungsaustausch zu Fragen der Energieeffizienz dauerhaft anstoßen, Potenziale identifizieren und heben, insbesondere im Bereich der öffentlichen Liegenschaften durch ein Energiedatenmanagement.

Aktuelles aus dem Netzwerk

01.06.2017 – 2. Netzwerktreffen:  
Ein energiepolitisches Leitbild soll eine langfristige, quantifizierbare Vision für die Kommune grob beschreiben. In der Sitzung wurden erst Vorschläge für das Leitbild gesammelt und über erste Leitbild-Entwürfe beraten. Außerdem erfolgte ein Austausch über die unterschiedlichen Organisationsstrukturen in den Kommunen. Denn die Festlegung der Verantwortlichkeiten und die Verteilung der Aufgaben sind wesentlich für die erfolgreiche Einführung des Energiemanagements. In diesem Zusammenhang wurde den Teilnehmern die Herangehensweise zur Ist-Analyse der kommunalen Gebäude nähergebracht. Zuerst einmal ist es wichtig, die Ausgangssituation zu analysieren und den Gebäudebestand zu ermitteln und zu bewerten. Hierfür kann z.B. das vorgestellte Excel-Werkzeug Unterstützung bieten. Im nächsten Schritt werden die Teilnehmer die notwendige Datenlage in ihrer Kommune einschätzen, das Vorgehen zur Datenbeschaffung abstimmen und mit der Auswertung dieser Daten beginnen.

07.03.2017 – „Startschuss zur Veranstaltungsreihe“:
Während der Auftaktveranstaltung wurde deutlich, dass die Kommunen im Management ihrer Energieverbräuche, die besonders in den kommunalen Gebäuden anfallen, sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Zunächst ist ein „Kümmerer“ in den Verwaltungen zu identifizieren, der als Ansprechpartner für das Thema verantwortlich ist. Im ersten Schritt muss die notwendige Organisationsstruktur für eine systematische Herangehensweise geschaffen werden. Wer sollte aus der Kommune beteiligt sein, und welche Inhalte könnte ein energiepolitisches Leitbild haben? Hierzu tauschten sich die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung aus.

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