Gute Beispiele aus Römerberg-Dudenhofen auf der Weltklimakonferenz vorgestellt

Im Interview: Anne Kuschnik

Anne Kuschnik, Klimaschutzmanagerin der VG Römerberg-Dudenhofen (3. v.r.), berichtet auf der Weltklimakonferenz von den Erfahrungen in ihrer Kommune (Bild: MUEEF)


Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt haben sich in Bonn zwei Wochen lang ausgetauscht über den Klimawandel, Klimaschutz und - vor allem - die konkrete Umsetzung des Pariser Abkommens. Auf deutlich unter zwei Grad soll die globale Erderwärmung dem Abkommen zufolge begrenzt werden.

Klimaexperten warnten eindringlich, dass bei einer dauerhaften Erderwärmung um 1,5 Grad Inselstaaten verschwinden werden; bei 2 Grad werden Gletscher in Grönland abschmelzen und der Golfstrom versiegen. Um dies zu vermeiden, müssen wirksame Klimaschutzmaßnahmen vor Ort umgesetzt werden.

Anne Kuschnik, Klimabeauftragte der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen, hat beim Klimagipfel in Bonn mitdiskutiert: Gestern ging es im Deutschen Pavillon – unter anderem mit Regierungsvertretern aus Rheinland-Pfalz und Hessen - darum, was Akteure auf kommunaler Ebene bereits für den Kampf gegen den Klimawandel tun.

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Mit Wärme aus der Tiefe zur klimaeffizienten Kommune

Im Interview: Lars Hilgert und Nico Hickel

Die Verbandsgemeinde Bad Ems hat von der Deutschen Energie-Agentur (dena) das Zertifikat als Energieeffizienz-Kommunen erhalten. Damit erhält die Verbandsgemeinde die Bestätigung für die erfolgreiche Einführung eines Energie- und Klimaschutzmanagements (EKM).

Bad Ems strebt eine Energieeinsparung von etwa sechs Prozent hauptsächlich in kommunalen Gebäuden und bei der Stromnutzung an. Erreicht werden soll das unter anderem mit Geothermie: Warme Grubenwässer aus dem nahen Stadtstollen sollen künftig das Rathaus – und bei erfolgreicher Prüfung weitere Gebäude – beheizen. Außerdem werden mehrere Turnhallen auf LED umgerüstet und im Rahmen eines Energieliefer-Contractings wird die Heizungsanlage einer Realschule erneuert.

Im Interview äußern sich Klimaschutzmanager Nico Hickel und Gebäudemanager Lars Hilgert zu den Herausforderungen, die sich mit der Einführung eines Energie- und Klimaschutzmanagements ergeben.

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Bürgerbeteiligung als Erfolgsgarant

Im Interview: Martina Eisel und Boris Krieger

Martina Eisel und Boris Krieger, Ansprechpartner für die Klimaschutzaktivitäten der Gemeinde Böhl-Iggelheim, Grafik: Energieagentur Rheinland-Pfalz

Die Gemeinde Böhl-Iggelheim ist im Jahr 2011 dem Konvent der Bürgermeister beigetreten. In ihrem Klimaschutzteilkonzept hat sich die Kommune auf den Schwerpunkt Verkehr und darin insbesondere auf den Individualverkehr mit dem Fahrrad konzentriert.

Warum sich auch die öffentliche Beteiligung der Bürger sich bei diesem Thema ausgezahlt hat, erläutern Martina Eisel und Boris Krieger, Ansprechpartner für die Klimaschutzaktivitäten der Kommune im Interview.

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Klimaschutz in den Köpfen verankern

Im Interview: Julia Besand

Julia Besand, Klimaschutzmanagerin der Stadt Idar-Oberstein, Grafik: Energieagentur Rheinland-Pfalz

Die Stadt Idar-Oberstein ist eine von zwölf Kommunen aus Rheinland-Pfalz, die an der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der dena und der Energieagentur Rheinland-Pfalz teilgenommen hat.

Über ihre Erfahrungen mit der systematischen Verankerung des Energie- und Klimaschutzmanagements in ihrer Kommune äußert sich Klimaschutzmanagerin Julia Besand im Interview.

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