Im Interview: Frank-Michael Uhle

Erneuerbare Energien sichern die Zukunft des Rhein-Hunsrück-Kreises

 

Seit Mitte 2012 ist der Rhein-Hunsrück-Kreis bilanzieller Stromexporteur, aktuell werden rund 300% des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien (überwiegend Windkraft) gedeckt. Das nächste ehrgeizige Ziel ist es, im Jahr 2018 bilanzieller „Null-Emissions-Landkreis“ zu werden. Die Investitionen in Energieeffizienz und Erneuerbare Energien dienen nicht nur dem Klimaschutz, sondern stärken auch regionale Arbeitsplätze und die Wertschöpfung. Die kommunale Verschuldung des Kreises beträgt aktuell nur noch 20% des Landesdurchschnitts.

Wir haben mit Frank-Michael Uhle, Klimaschutzmanager bei der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises, über seine Erfahrungen und kommunale Entwicklungsperspektiven, die er durch die dezentrale Energiewende sieht, gesprochen.

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Im Interview: Daria Paluch und Thomas Sippel

Vielfach ausgezeichnetes Engagagement für den Klimaschutz

 

Die Verbandsgemeinde Wörrstadt ist mit dem European Energy Award (EEA), einem Gütesiegel für energiebewusste Kommunen, ausgezeichnet worden. Damit darf sich Wörrstadt als erste Verbandsgemeinde in Deutschland „Europäische Energie- und Klimaschutzkommune“ nennen.

Der EEA ist ein vielfach erprobtes Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, das auf europäischer Ebene entwickelt wurde und umgesetzt wird. Ziel ist es, die Qualität der Energieerzeugung und -nutzung in einer Kommune zu bewerten, regelmäßig zu überprüfen und Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz zu erschließen. Erfolge werden öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet.

Wir haben mit zwei Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Wörrstadt gesprochen: Daria Paluch, Klimaschutzmanagerin, und Thomas Sippel, stellvertretender Fachbereichsleiter im Fachbereich Bauen und Umwelt.

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Im Interview: Anne Kuschnik

Gute Beispiele aus Römerberg-Dudenhofen auf der Weltklimakonferenz vorgestellt


Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt haben sich in Bonn zwei Wochen lang ausgetauscht über den Klimawandel, Klimaschutz und - vor allem - die konkrete Umsetzung des Pariser Abkommens. Auf deutlich unter zwei Grad soll die globale Erderwärmung dem Abkommen zufolge begrenzt werden.

Klimaexperten warnten eindringlich, dass bei einer dauerhaften Erderwärmung um 1,5 Grad Inselstaaten verschwinden werden; bei 2 Grad werden Gletscher in Grönland abschmelzen und der Golfstrom versiegen. Um dies zu vermeiden, müssen wirksame Klimaschutzmaßnahmen vor Ort umgesetzt werden.

Anne Kuschnik, Klimabeauftragte der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen, hat beim Klimagipfel in Bonn mitdiskutiert: Gestern ging es im Deutschen Pavillon – unter anderem mit Regierungsvertretern aus Rheinland-Pfalz und Hessen - darum, was Akteure auf kommunaler Ebene bereits für den Kampf gegen den Klimawandel tun.

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Im Interview: Lars Hilgert und Nico Hickel

Mit Wärme aus der Tiefe zur klimaeffizienten Kommune

 

Die Verbandsgemeinde Bad Ems hat von der Deutschen Energie-Agentur (dena) das Zertifikat als Energieeffizienz-Kommunen erhalten. Damit erhält die Verbandsgemeinde die Bestätigung für die erfolgreiche Einführung eines Energie- und Klimaschutzmanagements (EKM).

Bad Ems strebt eine Energieeinsparung von etwa sechs Prozent hauptsächlich in kommunalen Gebäuden und bei der Stromnutzung an. Erreicht werden soll das unter anderem mit Geothermie: Warme Grubenwässer aus dem nahen Stadtstollen sollen künftig das Rathaus – und bei erfolgreicher Prüfung weitere Gebäude – beheizen. Außerdem werden mehrere Turnhallen auf LED umgerüstet und im Rahmen eines Energieliefer-Contractings wird die Heizungsanlage einer Realschule erneuert.

Im Interview äußern sich Klimaschutzmanager Nico Hickel und Gebäudemanager Lars Hilgert zu den Herausforderungen, die sich mit der Einführung eines Energie- und Klimaschutzmanagements ergeben.

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Im Interview: Martina Eisel und Boris Krieger

Bürgerbeteiligung als Erfolgsgarant

 

Die Gemeinde Böhl-Iggelheim ist im Jahr 2011 dem Konvent der Bürgermeister beigetreten. In ihrem Klimaschutzteilkonzept hat sich die Kommune auf den Schwerpunkt Verkehr und darin insbesondere auf den Individualverkehr mit dem Fahrrad konzentriert.

Warum sich auch die öffentliche Beteiligung der Bürger sich bei diesem Thema ausgezahlt hat, erläutern Martina Eisel und Boris Krieger, Ansprechpartner für die Klimaschutzaktivitäten der Kommune im Interview.

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Im Interview: Julia Besand

Klimaschutz in den Köpfen verankern

 

Die Stadt Idar-Oberstein ist eine von zwölf Kommunen aus Rheinland-Pfalz, die an der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der dena und der Energieagentur Rheinland-Pfalz teilgenommen hat.

Über ihre Erfahrungen mit der systematischen Verankerung des Energie- und Klimaschutzmanagements in ihrer Kommune äußert sich Klimaschutzmanagerin Julia Besand im Interview.

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