Energieatlas Rheinland-Pfalz: Zentrales Datenportal zur Energiewende mit vielen Praxisbeispielen

Wirtschaftsstaatssekretär Uwe Hüser und der Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, Thomas Pensel, haben heute in Mainz den Energieatlas Rheinland-Pfalz präsentiert. Mit dem Energieatlas steht erstmals ein zentrales Datenportal zur Energiewende im Land zur Verfügung. Der Internetauftritt www.energieatlas.rlp.de, den die Energieagentur Rheinland-Pfalz konzipiert und umgesetzt hat, bündelt viele Praxisbeispiele und bereitet die Energiewende regional auf. Er ermöglicht vielfältige individuelle Suchfunktionen.

Wirtschaftsstaatssekretär Uwe Hüser sieht den Energieatlas als wichtigen Schritt zu mehr Transparenz bei den Erneuerbaren Energien: „Die Energiewende in Rheinland-Pfalz ist sehr erfolgreich. Jetzt möchten wir sie übersichtlicher machen. Der Energieatlas ist ein Riesenschritt dazu. Er wird es für die Macher der Energiewende, also Kommunen, Unternehmen und auch die Bürgerinnen und Bürger viel leichter machen, genau zu schauen, wo Erneuerbare Energien genutzt werden und wo beispielhafte Projekte zu Energieeinsparung oder Sanierung stehen, an denen man sich orientieren kann.“

„Wenn man den Energieatlas einmal genutzt hat, weiß man gar nicht mehr, wie man jemals ohne ihn auskommen konnte“, sagte Energieagentur-Geschäftsführer Thomas Pensel. „Wir haben darin relevante Kennziffern zur Energiewende in Rheinland-Pfalz, die von unterschiedlichen Einrichtungen erhoben und in jeweils anderen Abständen aktualisiert werden, erstmals an einer Stelle zusammengeführt und werden sie turnusmäßig aktualisieren. Das spart allen Nutzern viel Zeit und Aufwand.“

Neben dem komfortablen Zugriff auf die neusten verfügbaren Kennziffern zur Energiewende bietet der Energieatlas viele individualisierbare Möglichkeiten, den Fortschritt beim Ausbau von Erneuerbaren Energien objektiv zu messen, und zu ermitteln, wo noch Handlungsbedarf ist. „Die regionale Aufbereitung der Daten auf Landkreis- und Verbandsgemeindeebene hilft den Kommunen und Unternehmen im Land ganz erheblich bei der Arbeit, etwa bei der Erstellung von Energiebilanzen und -konzepten“, so Thomas Pensel weiter.

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