Nationalpark soll Modellregion für Nutzung regenerativer Energie werden

Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz/Uwe Völkner

Zufriedene Gesichter bei der offiziellen Eröffnungsfeier des Nationalparks Hunsrück-Hochwald am Pfingstwochenende.

Umweltministerin Ulrike Höfken, Wirtschafts-, Tourismus- und Energieministerin Eveline Lemke sowie Landrat Dr. Matthias Schneider statteten dem Infomobil der Energieagentur Rheinland-Pfalz in Deuselbach einen Besuch ab. Sie sprachen beim „Talk im Park“ über die vielfältigen Chancen für die ländlich geprägte Region. „Wir werden gemeinsam mit der Region am Erfolg des Nationalpark Hunsrück-Hochwald weiterarbeiten. Das Nationalpark-Konzept funktioniert, weil Naturschutz nicht losgelöst vom Menschen steht, sondern mit der Entwicklung einer ganzen Region verknüpft wird“, so Ministerin Höfken. Sie bedankte sich für die ausgezeichnete Arbeit der Energieagentur in der Nationalparkregion. Die Energieagentur ist seit Anfang des vergangenen Jahres Ansprechpartner der Kommunen in der Region und unterstützt sie bei der Umsetzung ihrer Energiewende- und Klimaschutzprojekte. Staatsministerin Lemke betont, dass Sie sich gut vorstellen könne, dass die Region in Zukunft eine Energietourismus-Region werden könne: „Wir sehen in einer nachhaltigen und effizienten Energienutzung besondere Chancen für die Region im Hinblick auf regionale Wertschöpfung und die Möglichkeit, das Thema Energie mit dem Thema Tourismus zu verknüpfen“.

Landrat Dr. Matthias Schneider machte deutlich, dass sich aus dem Thema Energie und Vorsorge in überalternden Regionen viele Schnittstellen ergeben. Diese müssten ausgelotet werden. Er sieht in der Nutzung regenerativer Energien wichtige Faktoren für eine zukunftsfähige Entwicklung in Richtung einer Modellregion: „In unserer Nationalparkregion sollen auch Ansätze einer sicheren und altersgerechten Energieversorgung aufgezeigt werden“.

Bei den Themen Elektromobilität, Energieeinsparung und Energieeffizienz sieht Dr. Bernhard Alscher, Verbandsgemeindebürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, schließlich große Chancen für die Region. Das Regionalbüro Trier der Energieagentur Rheinland-Pfalz leistet mit seiner Koordinationsfunktion für die Themensäule Energie einen entscheidenden Beitrag zum Regionalmanagement der Nationalparkregion.

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald umfasst rund 10.000 Hektar Waldflächen im Hochwald und ist der inzwischen 16. Nationalpark in Deutschland. Zehn Prozent des Gebiets liegen auf saarländischem Territorium. Innerhalb des Nationalparks liegt mit dem Erbeskopf der mit 816 Meter höchste linksrheinische Berg.  

 

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