Mit „kalter Nahwärme“ nahezu emissionsfrei heizen

Wer im Neubaugebiet Max-Ernst-Straße in Schifferstadt den Bau eines Eigenheims plant, wird zukünftig keinen Schornsteinfeger mehr brauchen. „Kalte Nahwärme“ heißt das Zauberwort und es klingt zunächst wie ein Widerspruch in sich. Gemeint ist die Wärmeenergie aus dem Erdreich – eine Umweltquelle, die es in sich hat. Auf Initiative und mit Unterstützung der Energieagentur Rheinland-Pfalz hat sich die Stadt Schifferstadt für ein kaltes Nahwärmenetz entschieden. Michael Jakob, Referent der Energieagentur Rheinland-Pfalz, hatte maßgeblichen Anteil am geänderten Wärmekonzept der Stadt Schifferstadt. Ursprünglich stand ein Nahwärmenetz zur Entscheidung. „Wir konnten die Verantwortlichen der Stadt aber durch schlüssige Argumente davon überzeugen, dass ein kaltes Nahwärmenetz ökologisch wie ökonomisch deutlich mehr Sinn macht“, so Michael Jakob. Prof. Thomas Giel bestätigte durch eigene Berechnungen die Nachhaltigkeit des von der Energieagentur vorgeschlagenen Energiekonzepts. 
Vorteile der kalten Nahwärme:

-          keine oder nur geringe Wärmeverluste

-          als Infrastrukturmaßnahme besonders günstig einzurichten

-          minimale Betriebskosten

-          hoher Wirkungsgrad

-          kann Gebäude ganzjährig temperieren

-          unabhängig von Gas- bzw. Ölpreisentwicklung

-          keine Feinstaubbelastung

 

Website Stadtwerke-Schifferstadt

Netzwerk Oberflächennahe Geothermie der Energieagentur Rheinland-Pfalz

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