BAFA fördert Einsatz von Kälte- und Klimatechnik

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das BAFA den stärkeren Einsatz von Kälte- und Klimatechnik durch Beratung und durch Investitionszuschüsse für die Sanierung von Bestandsanlagen bzw. für die Errichtung von Neuanlagen. Ziel ist auch, Kältemittel mit einer geringeren Treibhauswirksamkeit einzusetzen.

Förderung von Klima- und Kälteanlagen

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das BAFA den stärkeren Einsatz von Kälte- und Klimatechnik durch Beratung und durch Investitionszuschüsse für die Sanierung von Bestandsanlagen bzw. für die Errichtung von Neuanlagen. Ziel ist auch, Kältemittel mit einer geringeren Treibhauswirksamkeit einzusetzen. Neu ist ab 1. Oktober 2015 die Förderung von Anlagen, die Heizen und Kühlen in einem Gerät oder System ermöglichen. Auch der Kreis der Antragsberechtigten wird ausgeweitet: Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und Eigenbetriebe, Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen, unabhängig von der Gewinnerzielungsabsicht, können Anträge stellen. Privatpersonen und Freiberufler sind nicht antragsberechtigt. Darüber hinaus wird das Antragsverfahren vereinfacht. Die Klima-Kälte-Anlage kann künftig innerhalb von zwölf Monaten nach der Antragsstellung abgenommen werden. Damit wurde die ursprüngliche Frist um drei Monate verlängert.

Förderhöhe

Die Höhe des Zuschusses für Beratungsmaßnahmen beträgt 80 Prozent der in Rechnung gestellten Kosten, maximal 1.000 Euro. Die Höhe des Zuschusses für die Sanierung bzw. die Errichtung von Neuanalgen ist abhängig vom Energieeffizienz-Status der Anlage und der Art des Kältemittels. Maßnahmen zur Nutzung von Abwärme aus Kälteanlagen (z.B. mittels Wärmepumpen) mit dem Zweck der Bereitstellung von Prozess- und Heizwärme sind im Rahmen einer Bonusförderung möglich. Weitere Informationen zur Förderung, zum Antragsverfahren sowie zur Höhe des Zuschusses.

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