Energieeffiziente Kommunen profitieren enorm

Foto: Energieagentur RLP/Uwe Völkne
Thomas Pensel (Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH), Priska Dreher (Kreisverwaltung Neuwied, Referat Umwelt, Natur und Energie), Landrat Achim Schwickert (Landkreis Westerwaldkreis), Landrat Michael Lieber (Landkreis Altenkirchen), Foto: Energieagentur RLP/Uwe Völkner

Die ausführliche Dokumentation zum Regionalforum inklusive der Präsentationen finden Sie hier.

Die Energiewende im Westerwald ist auf einem guten Weg. Davon konnten sich rund 100 Teilnehmer  des Regionalforums Energiewende im Westerwald überzeugen. Sie waren der Einladung der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder!“, bestehend aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, in die Stadthalle in Ransbach-Baumbach gefolgt.

Landrat Achim Schwickert begrüßte die Idee des Regionalbüros der Energieagentur Rheinland-Pfalz, ein Regionalforum gemeinsam zu veranstalten. Schwickert betonte, dass für die Kommunen in der Umsetzung von Projekten im Bereich der Energieeffizienz große Chancen bestünden. Gleichzeitig verwies er aber auch auf den Konflikt zwischen Natur- und Artenschutz einerseits und Klimaschutz auf der anderen Seite. Die Bevölkerung sei vielerorts gegenüber Projekten für erneuerbare Energien vor Ort kritisch eingestellt.

Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, verwies darauf, dass die Kommunen durch gezielte Energieeffizienzmaßnahmen langfristig Ressourcen und Kosten einsparen könnten. Im Westerwald tun dies bereits viele Kommunen erfolgreich, wie etwa in der Verbandsgemeinde Wallmerod. Dort wird, so Bürgermeister Klaus Lütkefedder, auf Grundlage des seit fünf Jahre laufenden Aktionsprogramms „Energie 2020“ inzwischen bilanziell mehr Strom produziert als verbraucht. Außerdem konnte die Verwaltung den Einsatz von Heizenergie um rund 30 Prozent senken. (zum Interview mit Klaus Lütkefedder)

In den anschließenden Arbeitsgruppen ergaben sich angeregte Diskussionen zu den vier Themen Energiesparen, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Elektromobilität. Aufgrund der positiven Resonanz zu den Themen des Regionalforums fasst die Energieagentur eine Folgeveranstaltung ins Auge.