Wohn- und Nichtwohngebäude: Neue Förderstandards in KfW-Programmen

Die KfW hat kürzlich Änderungen an den Förderstandards für Wohn- und Nichtwohngebäude vorgenommen und weitere Änderungen angekündigt. Ab 1. Juli 2015 fördert die KfW im „KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren“ mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen von bis zu 17,5 Prozent sowohl die Sanierung als auch den Neubau gewerblicher Nichtwohngebäude zum KfW-Energieeffizienzhaus. Außerdem finanziert sie auch Einzelmaßnahmen bei der Sanierung, wie beispielsweise die Dämmung von Dach und Wänden, den Austausch von Fenstern sowie die Optimierung der Heizungsanlage und der Beleuchtung. Die Kreditanstalt überarbeitet ferner die bestehenden Förderprogramme für kommunale und soziale Nichtwohngebäude und ergänzt diese ab 1. Oktober 2015 um eine Neubauförderung. Die KfW finanziert bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten. Neben günstigen Zinsen gewährt sie auch Tilgungszuschüsse. Dabei gilt: Je besser die Energieeffizienz, desto besser die Förderung.

Bei Wohngebäuden erhöht die KfW ab dem 1. August 2015 den Förderkreditbetrag für das Programm „Energieeffizient Sanieren“ auf 100.000 Euro. Außerdem öffnet sie das Programm „Energieeffizient Sanieren“ für Gebäude, die vor dem 1. Februar 2002 errichtet wurden. Bauherren können über dieses Programm ab 1. August 2015 für die Umsetzung von Einzelmaßnahmen – wie zum Beispiel die Dämmung des Dachs oder der Außenfassade, den Austausch von Fenstern sowie die Optimierung der Heizungsanlage – auch Tilgungszuschüsse erhalten.

Zum 1. April 2016 streicht die KfW im Programm „Energieeffizient Bauen“ den Förderstandard „KfW-Effizienzhaus 70“ und führt das neue „KfW-Effizienzhaus 40 Plus“ ein. Für Bauherren ist es somit sinnvoll, sich an den anspruchsvolleren Standards zu orientieren, anstatt jetzt noch auf den Effizienzstandard 70 zu setzen, für den die Förderung ab April nächsten Jahres entfällt.

 

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