Neues soziales Energiespar-Projekt in Speyer

Klimaschutzmanager Christoph Ritter und Beigeordnete Irmgard Münch-Weinmann übergaben im Rahmen einer Fahrradtour kostenfreie Energiesparartikel an die Ausgabestellen in Speyer, Bild: Stadt Speyer

In der Stadt Speyer werden Mittel aus der KIPKI-Förderung gezielt eingesetzt, um Haushalte mit geringem Einkommen zu entlasten und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Rahmen des sozialen Energie-Einsparprojekts kommen konkrete, alltagstaugliche Maßnahmen zum Einsatz, die unmittelbar wirken.

Um insbesondere einkommensschwache Haushalte gezielt zu unterstützen, werden 2.000 LED-Leuchtmittel, 500 abschaltbare Mehrfachsteckdosen sowie 500 Wassersparaufsätze kostenlos an berechtigte Haushalte ausgegeben. Die Verteilung erfolgt über drei soziale Anlaufstellen in Speyer, eingebettet in bestehende Beratungsangebote und offen auch für neue Laufkundschaft. Der Einsatz der Energiesparartikel ermöglicht eine sofortige Reduzierung von Energie- und Wasserkosten – mit spürbaren finanziellen Entlastungen für die Haushalte und positiven Effekten für den Klimaschutz.

Ergänzend zu den bestehenden Ausgabestellen sind weitere Aktionen geplant, unter anderem im Rahmen von Essensausgaben, Sprachkursen oder bei Siedlungsfesten. So wird das Soziale Energie-Einsparprojekt schrittweise in unterschiedliche Alltagssituationen integriert und erreicht möglichst viele Menschen. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie kommunaler Klimaschutz erfolgreich mit sozialer Verantwortung verbunden werden kann.

Im Rahmen der KIPKI-Förderung unterstützte die Energie- und Klimaschutzagentur RLP die Stadt Speyer bei diesem Projekt. Auch darüber hinaus erhält sie Unterstützung bei der Umsetzung kommunaler Klimaschutzmaßnahmen, unter anderem durch ihr Netzwerk der Klimaschutzmanager:innen, das den Austausch von Erfahrungen, praxisnahe Hilfestellung sowie gegenseitige Beratung ermöglicht und so die wirksame und zügige Umsetzung von Klimaschutzprojekten vor Ort stärkt.