Neuer Leitfaden "Thermische Nutzung von Oberflächengewässern"

Bild: Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz

Die Nutzung von Wärme aus Flüssen, Seen und anderen Oberflächengewässern – auch Flussthermie genannt – gewinnt zunehmend an Bedeutung für die kommunale Wärmewende. 
Angesichts steigender Anforderungen an eine klimaneutrale, nachhaltige und bezahlbare Wärmeversorgung bieten Oberflächengewässer vielerorts ein bislang unerschlossenes Potenzial zur Wärme- und Kältegewinnung. Die Flussthermie kann zu einer wichtigen Säule der regionalen Energie- und Wärmewende werden kann – insbesondere dort, wo andere erneuerbare Wärmequellen nur eingeschränkt verfügbar sind. 
Der neue Leitfaden zur thermischen Nutzung von Oberflächengewässern der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz bietet Kommunen eine erste fachliche Orientierung und praktische Einstiegshilfe. Er trägt dazu bei, die grundsätzlichen Möglichkeiten, Rahmenbedingungen und Chancen der Nutzung von Oberflächengewässern für die Wärmeversorgung zu verstehen. Der Leitfaden erklärt die Bedeutung von Oberflächengewässern als strategische Energiequelle, erklärt das Gewässernetz in Rheinland-Pfalz und die Klassifizierung der Gewässer. Außerdem liefert er Planungshilfen zur thermischen Nutzung von Oberflächengewässern und zeigt auf, was beim Bau solcher Anlagen beachtet werden muss. Auch Bewilligungsverfahren, rechtliche Grundlagen sowie Handlungsempfehlungen und eine Checkliste sind im Leitfaden enthalten.