Die Zahl der Hitzetage in Rheinland-Pfalz nimmt spürbar zu. Längere Hitzeperioden führen zunehmend dazu, dass sich Gebäude stark aufheizen und nachts nur noch unzureichend abkühlen. Kommunale Liegenschaften stehen damit vor wachsenden Herausforderungen, die sich nicht allein durch kurzfristige Maßnahmen bewältigen lassen.
Häufig ist die Ursache für überhitzte Gebäude nicht ausschließlich in den steigenden Außentemperaturen zu suchen, sondern auch im baulichen Zustand der Bestandsgebäude. Hitze macht deutlich sichtbar, wo kommunale Infrastrukturen an ihre Grenzen stoßen. Eine strategisch geplante Sanierung kann hier doppelt wirken: Sie verbessert sowohl den winterlichen Kälteschutz als auch den sommerlichen Wärmeschutz und trägt dazu bei, gesetzliche Anforderungen zuverlässig zu erfüllen. Gleichzeitig werden Energieverbrauch, Betriebskosten und CO₂-Emissionen nachhaltig reduziert.
Um Kommunen gezielt zu unterstützen, stellt die Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz ab sofort eine neue Informationsseite zum Thema Hitzeschutz in kommunalen Liegenschaften bereit. Diese bündelt unsere Beratungsangebote zum Thema – von der strategischen Sanierung bis hin zu konkreten baulichen Maßnahmen zur Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes. Ergänzend wird auch die Beratung zu Festsetzungsmöglichkeiten im Bebauungsplan erläutert.
Die neue Seite richtet sich an kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie an alle, die Gebäude zukunftsfähig und klimaresilient gestalten möchten.
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