Die Kindertagesstätte der Ortsgemeinde Imsbach wird mit klimafreundlicher Wärme aus erneuerbaren Energien versorgt. Mit Fördermitteln des Landes konnte die Verbandsgemeinde Winnweiler die Kita an das örtliche Nahwärmenetz einer Hackschnitzelanlage anschließen.
Nahwärme statt Gas
Bei der Kita Imsbach stand zunächst die Frage im Raum, ob die bestehende Gasheizung erneuert oder eine alternative, nachhaltigere Lösung umgesetzt werden soll. Nach einer Gegenüberstellung der Optionen entschied sich die Verbandsgemeinde Winnweiler aus ökologischen und ökonomischen Gründen für den Anschluss an das benachbarte Nahwärmenetz.
Die Energie wird in einer nahegelegenen Holz-Hackschnitzelanlage erzeugt. Als Brennstoff dienen Resthölzer aus einem örtlichen Zimmereibetrieb sowie Bruchholz aus der näheren Umgebung. Die Anlage verfügt über einen modernen Pufferspeicher sowie eine effiziente Pumpentechnik und ermöglicht damit einen besonders energieeffizienten Betrieb. Mehrere Wohnhäuser in der Ortsgemeinde Imsbach sind bereits an das Nahwärmenetz angeschlossen.
Kita-Anschluss
Die Nahwärmeleitung verläuft auf direktem Weg im Erdreich zur Kindertagesstätte. Im Heizraum der Kita wurde eine neue Übergabestation für die Heizenergie installiert. Zusätzlich sorgt eine Warmwasserwärmepumpe künftig für die Trinkwassererwärmung im Gebäude.
Mit dem Anschluss an das Nahwärmenetz leistet die Verbandsgemeinde Winnweiler gemeinsam mit der Ortsgemeinde Imsbach einen wichtigen Beitrag zu mehr Klimaschutz und einer nachhaltigen Energieversorgung vor Ort.
Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 160.000 Euro und werden vollständig über das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) der Landesregierung Rheinland-Pfalz finanziert. Die Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz hat die Kommune während der gesamten Programmlaufzeit fachlich begleitet und bei Fragen zum Förderprogramm unterstützt.
Mehr Informationen finden Sie im Projektsteckbrief im Energieatlas Rheinland-Pfalz