Kann Holzbau ein Schlüsselelement für eine nachhaltige und energieeffiziente Bauwende sein? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Netzwerktreffens der Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Region Trier im Meulenwaldhaus des Forstamtes Trier.
Auf Einladung des Regionalbüros Trier der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz (EKA.rlp) informierten Michael Friedrich, Projektleiter der Schwerpunktregion Holzbau Trier, und Dr. Tobias Blum, Referent Energieeffiziente Gebäude bei der EKA.rlp, über die Grundlagen, Chancen und Einsatzmöglichkeiten des modernen Holzbaus. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf den Potenzialen für kommunale Bauvorhaben, insbesondere öffentlicher Gebäude wie Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäuden. Auch die Strohballenbauweise wurde als eine weitere Alternative betrachtet.
Meulenwaldhaus als Positivbeispiel
Das Meulenwaldhaus bot dabei den passenden Rahmen: Als gelungenes Beispiel zeitgemäßer Holzbauarchitektur konnten die Teilnehmenden die Potenziale des Baustoffs Holz nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern im Rahmen einer Führung mit Peter Neukirch auch direkt vor Ort erleben.
“Wichtig war uns, dass insbesondere die Klimaschutzmanagerinnen und -manager (KSM) aus der Region Trier die Schwerpunktregion Holzbau Trier kennenlernen, denn die Region profitiert von besonderen Unterstützungsmöglichkeiten. Gleichzeitig war es für die beiden Personen der Schwerpunktregion interessant, über die KSM weitere Ansprechpersonen in die für sie wichtigen Kommunen zu bekommen”, so Charlotte Kleinwächter, Regionalreferentin der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz zum Hintergrund der Veranstaltung.