Seit Mitte Mai kann der Antrag auf die neue staatliche E-Auto-Kaufprämie gestellt werden. Das Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) möchte mit dem sogenannten „E-Auto-Booster“ den Absatz von klimafreundlichen Fahrzeugen, die nach dem 01. Januar 2026 zugelassen wurden und werden, erhöhen und finanzschwache Haushalte unterstützen. Gefördert werden Fahrzeuge der Klasse M1 mit rein batterieelektrischem Antrieb, batterieelektrischem Antrieb mit Range-Extender bzw. mit Plug-in-Hybrid-Antrieb und Brennstoffzellenfahrzeuge. Je nach Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße variiert die Prämie zwischen 1.500 und 6.000 Euro.
Zusammensetzung der Förderhöhe
Entscheidend für die Förderung ist das zu versteuernde Einkommen, das im Einkommensteuerbescheid des Finanzamtes ausgewiesen ist. Die Basisförderung beträgt 3.000 Euro für rein batterieelektrische Fahrzeuge und 1.500 Euro für Plug-In-Hybride und Elektroautos mit Range-Extender.
Für Familien erhöht sich die Förderung pro Kind um 500 Euro, bis zu 2 Kinder werden berücksichtigt.
Außerdem greift eine soziale Staffelung: Bei zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen unter 60.000 Euro erhöht sich die Förderung um 1.000 Euro. Bei zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen unter 45.000 Euro erhöht sich die Förderung nochmals um 1.000 Euro. Die Details können der Tabelle auf Seite 2 entnommen werden.
Zulassungszahlen klimafreundlicher Pkw
Zuletzt zeigten die Zulassungszahlen, dass jeder vierte neu zugelassene Pkw im Mai 2026 ein Elektrofahrzeug war (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt KBA). Der Anteil von E-Autos und Plug‑in-Hybriden an der Gesamtzahl aller in Deutschland zugelassenen Pkw ist zwar deutlich gewachsen, aber weiterhin gering. Laut KBA lag er 2025 bei 4,1 Prozent (E-Autos) bzw. 2,3 Prozent (Plug‑in-Hybride). Das soll die private E-Auto-Förderung, die mit drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds der Bundesregierung ausgestattet ist, nun ändern. Der Kauf oder das Leasing von rund 800.000 Fahrzeugen könnte in den nächsten Jahren aus dem Fördertopf bezuschusst werden. Anfang Juli lagen bereits 42.000 Anträge vor (Quelle: WiWo).
Weitere Infos und Details zur E-Auto-Förderung für private Haushalte finden Sie in der Förderübersicht der Lotsenstelle für alternative Antriebe.