15.09.2015

Wie lebt man am Kraterrand in einem Haus gebaut aus Strohballen ?

Bauherr und Ferienwohnung-Vermieter Herr Hein (rechts) als Teilnehmer der Aktionswoche

Hier in Gillenfeld (Eifel) ganz nah am reizvollen Pulvermaar kann man erleben wie es sich in einem aus Strohballen erbauten Haus wohnen lässt. Erst vor ein paar Monaten wurde dieses innovative Ferienhaus in bester landschaftlicher Lage fertiggestellt und kann nun bezogen werden. Dass das Haus nicht nur für Energiesparfüchse eine gute Adresse ist, davon konnte man sich am Dienstag während der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ überzeugen.

Ganz wichtig und zentrales Anliegen für dieses energieeffiziente Projekt ist dem Bauherren, Herrn Bernd Hein, dass das Ferienhaus in dieser Bauausführung für gesundes Wohnen steht. Mieter können sich davon überzeugen: Der Lehmputz bietet hervorragendes Wohnraumklima, ist feuchteregulierend, bindet Geruchs- und Schadstoffe. Die sehr breiten Strohballenwände haben hervorragende wärmeisolierende Eigenschaften. Auch im Sommer war es erträglich wie Herr Hein berichtet. Das Haus kommt fast ohne Heizung aus. Nur 1 kW-Wärmeleistung sorgte im Winter für ausreichend Wärme. Herr Hein betont, dass die Baukosten denjenigen eines herkömmlichen Hauses entsprechen. Dazu kommt der Aspekt der regionalen Wertschöpfung. Das Stroh kommt aus der Region, der planende Architekt und die bauausführenden Betriebe sind in der Region angesiedelt. Der Ferienpark könnte noch erweitert werden.