22.10.2015

Informationsveranstaltung zum geplanten Windpark

Ortsbürgermeister Thelen, Michels, Rausch und Projektierer Schürmann

Barweiler, 21.10.2015: Bürgerinformation zur Windkraftplanungen in der Gemeindehalle.

Eingeladen hatten die Ortsbürgermeister Josef Thelen (Barweiler), Raimund Michels (Bauler) und Siegfried Rausch (Pomster) um über den Stand der Windkraftplanungen zu informieren.
Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage der Gemeinden, der Problematik des bevorstehenden demographischen Wandels war es den Ortsbürgermeistern wichtig, neue Einnahmemöglichkeiten auszuloten. Die Überlegungen für einen Windpark auf Gemeindegebiet wurden gemeinsam vorangetrieben – die drei Gemeinden haben einen Solidarpakt geschlossen. „Das Projekt läuft schon länger, einige Hürden werden aber noch zu nehmen sein“ so Ortsbürgermeister Josef Thelen.

Gereon Schürmann von der Firma Luftstrom berichtete anschließend über den Planungsstand. „Um den Kreistagsbeschluss umzusetzen, müssten viel mehr erneuerbare Energien-Anlagen errichtet werden, die Energiewende sei zwingend um die Klimaveränderungen eindämmen zu können“, so Gereon Schürmann. Gerade heute habe er positive Rückmeldung von der SGD Nord zu artenschutzrechtlichen Belangen erhalten. Weitere Träger öffentlicher Belange müssten im Rahmen des Antragsverfahrens gehört werden. Die Bauvoranfrage ist gestellt, weitere Schritte und Genehmigungsverfahren sowie Windmessungen müssen erfolgen. Baubeginn könnte dann möglicherweise zum Frühjahr 2017 sein. Geplant sind Anlagen des Typs Enercon 115. Alle Standorte befinden sich in Gemeindeeigentum.

„Wieviel Wald muss denn für die Anlagen gerodet werden“, so lautete eine der Fragen aus der Bürgerschaft. Müssen neue Zuwegungen erstellt werden, welche Gefahren gehen von Eiszapfen an den Rotorblättern für Spaziergänger aus, gibt es Risiken für die Gemeinden, wieviel Einnahmen erzielen die Gemeinden, waren einige der Fragen, die Herr Schürmann und die Ortsbürgermeister beantworteten. „Wenn wir schon auf die Anlagen schauen, wollen wir in der Gemeinde wenigstens etwas davon haben“ so ein Bürger.