20.07.2015

Hybridauto für Sinzig

Bürgermeister Wolfgang Kroeger und Stadtwerkeleiter Bernd Lischwe bei der Schlüsselübergabe

Bad Neuenahr-Ahrweiler:
Auf dem Weg zur Umweltstadt hat Sinzig ein weiteres Mosaiksteinchen platziert: Als erste Kommune im Kreis Ahrweiler hat die Barbarossastadt nun ein Hybridfahrzeug im Einsatz. Der Fuhrpark der Stadtwerke Sinzig wurde mit einem AUDI A3 Etron erweitert. Der schadstoffarme Hybridelektro-PKW bezieht seine Energie sowohl aus einer Speichereinrichtung für elektrische Energie als auch aus einem Kraftstofftank. Durch den geringeren Kraftstoffverbrauch verringert sich gleichzeitig der Ausstoß des Treibhausgases CO2.

Bei der Schlüsselübergabe an Bürgermeister Wolfgang Kroeger und Werkleiter Bernd Lischwé betonten Geschäftsführer Björn Beier und Andreas Molitor von Löhr Automobile Bad Neuenahr-Ahrweiler, dass das Fahrzeug uneingeschränkt alltagstauglich sei.

Der Stadtchef rückte dabei insbesondere den Umweltaspekt in den Fokus. „Neben einer Biogas-Anlage, Photovoltaik-Technik und Blockheizkraftwerk leisten wir nun auch in unserm Fuhrpark einen Beitrag zum Umweltschutz“, so Kroeger.

Als erste Kommune im Kreis Ahrweiler, die die Hybrid-Technik im Fuhrpark nutzt, belohnte Löhr Automobile Bad Neuenahr die Stadt Sinzig gleichzeitig mit einem wesentlichen finanziellen Zuschuss zur neuen E-Bike-Ladestation auf dem Kirchplatz. Die 165 cm hohe Ladebox bietet Pedelec-Nutzern gleich zweifach die Möglichkeit, ihren Akku aufzuladen. Denn während der Akku des Rades an der Station kostenfrei lädt, können die Fahrer den eigenen Energievorrat in der benachbarten Sinziger Gastronomie wieder auffüllen.

Mit drei geräumigen Fächern bietet die Fahrrad-Tankstelle genügend Platz für mehrere Akkus. Jedes Fach, das mit einem Pfand-Schließsystem versehen ist, wurde mit je zwei Schuko-Steckdosen ausgestattet.

Bürgermeister Kroeger richtete seinen Dank an das Autohaus sowie an die Sinziger Stadtwerke, durch deren Engagement die Ladestation realisiert wurde. „Die Ladebox für E-Bikes ergänzt die bereits bestehende Möglichkeit, am Kirchplatz Elektro-Autos aufzuladen“, so Kroeger.