03.08.2016

Heizungspumpe und hydraulischer Abgleich: Neues Förderprogramm zur Heizungs-Optimierung

Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz

Im Gebäudebereich liegt einer der Schlüssel zur Erhöhung der Energieeffizienz. Ein Drittel  des Endenergieverbrauchs in Deutschland entfallen allein auf den Gebäudebereich. Bis 2050 soll ein nahezu Klima neutraler Gebäudebestand erreicht werden. Besonders großes Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz bietet der Bereich Wärmeversorgung. Ein Großteil der dort eingesetzten Pumpen entspricht nicht dem Stand der Technik. Hocheffiziente Pumpen ermöglichen Energieeinsparungen von 70 bis 80 Prozent. Zusätzlich kann durch einen hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage die Wärmeverteilung innerhalb von Gebäuden optimiert werden. Eine Kombination von Pumpentausch und Heizungsoptimierung ist daher empfehlenswert. Ohne entsprechenden hydraulischen Abgleich können auch modernste Wärmeerzeungsanlagen nur einen Teil ihres Einsparpotenzials ausspielen.

Zum 1. August hat das Öffnet externen Link in neuem FensterBundeswirtschaftsministerium (BMWi) daher ein Förderprogramm zur Heizungsoptimierung gestartet. Es fördert bis zu 30% (maximal 25.000 Euro) der Einbau- und Investitionskosten für den Ersatz von Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen sowie den hydraulischen Abgleich einschließlich des Einbaus voreinstellbarer Heizungsventile und Pufferspeicher. Das Programm ist bis 2020 befristet und umfasst ein Fördervolumen von 1,8 Mrd. Euro. Förderanträge müssen durch ein elektronisches Verfahren auf der Öffnet externen Link in neuem FensterInternetseite des BAFA gestellt werden. Wichtig: der Antrag muss vor Beginn einer Maßnahme online beim BAFA gestellt werden.

Öffnet externen Link in neuem FensterÖffnet externen Link in neuem FensterErgänzende Informationen zum Förderprogramm Heizungsoptimierung