23.01.2015

Fachveranstaltung "Energieeffizientes Bauen mit Holz"

Holger Kappler und Tobias Götz; Foto: Anna Jessenberger

Klimafreundlich und energieeffizient: Bauen mit Holz

Zusammen mit dem Holzbaucluster Rheinland-Pfalz hat das Regionalbüro Eifel-Ahr der Energieagentur Rheinland-Pfalz zur Fachveranstaltung „Energieeffizientes Bauen mit Holz“ in die Umweltlernschule in Niederzissen eingeladen.

Über 30 Interessierte,  Architekten, Holzbaubetriebe, Mitarbeiter von Kommunen aber auch interessierte Bürger, informierten sich rund um das Thema „Energieeffizient Bauen mit Holz“.

Herr Hurtenbach, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes, begrüßte als Hausherr und sprach über das Gebäudekonzept der Umweltlernschule, die in Holzbauweise als "minimum impact house" konzipiert und ausgeführt worden ist.

Dipl. Ing. Irina Kollert von der Energieagentur Rheinland-Pfalz erläuterte die Veränderungen in der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 gegenüber der bisher gültigen Fassung von 2009. Zu unterscheiden ist, ob es sich um Neubauten oder Bestandsgebäude handelt. Für letztere ist keine Verschärfung vorgesehen.  Die Anhebung bei den Vorgaben für Neubauten ist ein Schritt hin zum Niedrigstenergiestandard der EU, der spätestens ab 2021 gelten soll.

Über das eigene Passivhaus sprachen Dipl. Ing. Jutta Dietz und Dipl. Ing. Albert Dietz, zeigten Baupläne und Fotos und  erläuterten das Lüftungskonzept und das Heizsystem ihres Hauses. 

Dipl. Ing. Kappler von der Firma Holzbau Kappler hat den Holzbau der Familie Dietz errichtet. Er sprach im Anschluss zusammen mit Dipl. Ing. Götz, Filialleiter Pirmin Jung Deutschland über konkrete Sanierungen mit vorgefertigten Holzelementen. Sie erläuterten an diesen Beispielen unter anderem die Vorgehensweise in der Planung als auch in der Fertigung der Elemente.

Eine energetische Sanierung eines Zweifamilienhauses mit Erweiterungsbau aus Massivholzplatten wurde von Dipl. Ing. Michael Unger vorgestellt.

Dipl. Forstwirt Hannsjörg Pohlmeyer zeigte Aufnahmen von Bauten aus Holz, „ die man kennen sollte“. Hinweise auf Bestandsgebäude aus den 1920er Jahren zeigen die Funktionstüchtigkeit solcher Bauwerke. Heute sind mehrgeschossige Holzbauten bereits Stand der Technik.